Grüne kritisieren die mangelnde Information
Transparenz über Atommüll-Transporte gefordert
publiziert: Donnerstag, 3. Mrz 2011 / 16:05 Uhr
In Würenlingen werden Atomabfälle gelagert und weiter transportiert.
In Würenlingen werden Atomabfälle gelagert und weiter transportiert.

Basel/Würenlingen AG - Die Grünen fordern, dass der Bund die Öffentlichkeit über den Transport von Schweizer Atomabfällen aus der Wiederaufbereitung in Frankreich ins Zwischenlager in Würenlingen AG informiert. Auch SP-Politiker verlangen mehr Klarheit.

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Der Transport von Atommüll setze die Bevölkerung einem «untragbaren Risiko» aus, hielten Vertreter der Grünen am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Basel fest. Der Transport auf der Schiene führe in Basel durch dichtbesiedeltes Gebiet. Die Grünen kritisierten daher die mangelnde Information der Öffentlichkeit.

Ein weiterer Atommüll-Transport aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague ist derzeit auf dem Weg zum Zentralen Zwischenlager für radioaktive Abfälle (Zwilag) in Würenlingen AG. Nach Angaben der Grünen trafen die Container-Behälter am Donnerstag in Basel ein.

Sicherheit vor Information

Über solche Transporte orientieren die Behörden jeweils erst nach dem Eintreffen der Behälter in Würenlingen. Der Schutz des Transportes werde höher gewichtet als die Information, sagte Anton Treier, Mediensprecher des Eidgenössischen Nuklearsicherheits-Inspektorats (ENSI).

Es gehe um eine «Güterabwägung». Zwischen den Bundesbehörden, der Zwilag sowie den Kantonspolizeien beider Basel und Aargau bestehe eine entsprechende Vereinbarung, hielt Treier fest.

Das Bundesamt für Energie (BFE) erteile die Transportbewilligung. Das ENSI sei als Aufsichtsbehörde des Bundes für die Freigabe des Transportes und dessen Überwachung zuständig. Die Kantonspolizeien seien mit der Sicherung des Transportes beauftragt.

Zwei Transporte pro Jahr

Zuletzt waren im vergangenen Oktober drei je rund 115 Tonnen schwere Transportbehälter mit mittelradioaktiven Abfällen aus Frankreich im Zwischenlager eingetroffen. Die Transporte erfolgten bis zur Umladestation beim Zwischenlager auf der Schiene.

Die Edelstahlbehälter bleiben in den nächsten 30 bis 40 Jahren unter ständiger Kontrolle in Würenlingen. Träger des Zwischenlagers sind die Schweizer AKW-Betreiber. Bis und mit 2015 sind gemäss Zwilag noch zwei Transporte pro Jahr geplant.

(bg/sda)

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Meine Güte! Ein Thema zu dem ich noch nichts gepostet habe, um Himmels Willen, sofort ändern...

Transparenz ist immer gut. Über die Grünen mache ich mir dabei keine Sorgen. Öko-Chaoten sind auch nur pupentierende Linksautonome, denen es langweilig ist.
Eher mache ich mir Sorgen um die Sicherheit, da so ein Zug ja auch mal ein Ziel für Terroristen sein könnte oder?

(ja, der erste Satz war sarkastischer Zynismus gepackt mit einem Schuss Satire)
Macht Sinn
Nur wenn wir irgendwann mal offen über die Entsorgung reden besteht die Chance eine Lösung zu finden. Leider würde diese Offenheit natürlich von den Öko-Chaoten subito missbraucht. Daran sieht man, dass diese Kreise an einer Lösung des Problems nicht im Geringsten interessiert sind. Wie die SVP die Ausländer, so brauchen die Grünen die Kernkraft. Dabei gäbe es Möglichkeiten der Entsorgung im Weltall (auf der Sonne) und unsere Erde wäre wieder atommüllfrei. Vergraben ist keine Lösung bei diesen Halbwertzeiten. Aber wie gesagt, eine Lösung ist ja gar nicht erwünscht. Schade, dumm und notabene lebensgefährlich für unsere Nachkommen.
nur das nicht
die Grünen wollen nur ihren Öko-Terror organisieren können.
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