Toyota-Chef gelobt unter Tränen Besserung
publiziert: Donnerstag, 25. Feb 2010 / 07:53 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 25. Feb 2010 / 17:58 Uhr

Washington - Der Chef des weltgrössten Autobauers Toyota, Akio Toyoda, hat Kunden und Beschäftigten unter Tränen rückhaltlose Konsequenzen aus der beispiellosen Pannenserie seines Unternehmens zugesagt.

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Akio Toyoda brach in Tränen aus.
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Toyota stehe am Scheideweg, sagte der Firmenchef bei einem Empfang nach seiner Anhörung vor dem US-Kongress vor Toyota-Arbeitern und -Verkäufern unter Tränen. «Wir müssen alles in unserer Firma überdenken», kündigte er ein radikales Umdenken an.

In einem CNN-Interview übernahm der Enkel des Firmengründers wie schon zuvor vor den Abgeordneten im Kongress die persönliche Verantwortung für die Fehlerserie der einst als extrem zuverlässig gerühmten Automarke.

Er bereue, dass er sich nicht schneller eingeschaltet habe, nachdem die Probleme bekannt wurden. Er werde künftig auch selbst das Gespräch mit Kunden suchen, kündigte er an.

Toyoda entschuldigt sich bei Hinterbliebenen

Bei seiner Anhörung vor dem Kongress hatte sich Toyoda zuvor den kritischen Fragen der Abgeordneten gestellt und sich abermals bei den Hinterbliebenen der Todesopfer der Pannenserie entschuldigt.

«Wir haben zu sehr auf Wachstum gesetzt und dabei die Ausbildung unserer Leute und die Entwicklung unseres Unternehmens aus den Augen verloren.» Er wolle mehr als jeder andere, dass die Autos sicher seien, denn sein Name stehe auf jedem Fahrzeug.

29 Todesfälle werden untersucht

Toyota hat weltweit mehr als 8,5 Millionen Pkw wegen klemmender Gaspedale, rutschender Fussmatten und defekter Bremsen zurückgerufen. In den USA vermuten die Behörden, dass mindestens fünf Unfälle mit Todesfolge durch die lockeren und sich unter dem Gaspedal verhakenden Fussmatten verursacht wurden. Weitere 29 Todesfälle werden untersucht.

Vehement widersprach Toyoda der Theorie, dass die ungewollten Beschleunigungen einiger Fahrzeuge ihre Ursache in der Elektronik der Autos haben könnten. Er sei absolut davon überzeugt, dass es kein Problem mit dem elektronischen System der Treibstoffsteuerung gebe.

 

(ade/sda)

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vielleicht
war halt der Fotograf so erschüttert
Demut
Immerhin sind Japaner fähig, Fehler offen einzugestehen.
Wenn doch diese Gabe nur auch hierzulande vorhanden wäre.

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Läck isch das ...
... Bild unscharf!
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