Swissmetal will hart durchgreifen
publiziert: Samstag, 11. Feb 2006 / 16:49 Uhr / aktualisiert: Samstag, 11. Feb 2006 / 18:14 Uhr

Bern - Friedrich Sauerländer, Verwaltungsratspräsident der Swissmetal- Gruppe, hat den Streikenden in Reconvilier BE mit der Entlassung gedroht.

Am Montag müssen die Streikenden wieder im Werk arbeiten, sonst droht Entlassung, so die Swissmetal-Leitung.
Am Montag müssen die Streikenden wieder im Werk arbeiten, sonst droht Entlassung, so die Swissmetal-Leitung.
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Falls die Arbeit am Montag nicht wieder aufgenommen würde, hätten sie keine andere Wahl als hart durchzugreifen, sagte Sauerländer weiter.

Die Swissmetal-Leitung hatte am Freitag die Belegschaft in einem eingeschriebenen Brief ultimativ zur Wiederaufnahme der Arbeit aufgefordert. Ansonsten könnte es zu fristlosen Kündigungen kommen.

Juristische Vorgaben

In der «Samstagsrundschau» von SR DRS bekräftigte Sauerländer dieses Ultimatum. «Wir haben eine Verantwortung», sagte er. Angesichts der illegalen Situation müsse sich das Unternehmen an die juristischen Vorgaben halten.

Er wiederholte, dass Swissmetal an einer Lösung des Konflikts interessiert sei. Dann müssten sich aber alle an die Regeln halten und ihre Verantwortung wahrnehmen. Der Gewerkschaft Unia warf Sauerländer «Verantwortungslosigkeit» vor und bezeichnete den Streik erneut als «ganz klar illegal».

Kein «Plan B»

Am Montag wolle man versuchen, im Werk in Reconvilier Material zu holen. Bislang war dies wegen blockierter Zugänge nicht möglich gewesen.

Sauerländer betonte, «wir brauchen den Standort Reconvilier». Insofern gebe es für die Unternehmensstrategie keinen «Plan B». Aber man müsse «gewisse Optionen haben», sagte Sauerländer mit Blick auf die Akquisition des deutschen Unternehmens Bosch-Jaeger.

Schliessung nicht beabsichtigt

Swissmetal-Geschäftsführer Martin Hellweg sagte in einem in der «Basler Zeitung» publizierten Interview, mit dem Kauf wolle Swissmetal nicht die Streikenden unter Druck setzen und die Werke gegeneinander ausspielen. «Doch wer nicht arbeitet, verliert automatisch Kunden», sagte Hellweg.

Dem «Blick» sagte der Swissmetal-Chef, es gebe keine Beschlüsse, dass Reconvilier aufgegeben werde. Garantien dazu gebe er aber «jetzt sicher nicht mehr» ab. «Das Reconvilier nach dem Streik ist nicht mehr das Reconvilier vor dem Streik.

(lg/sda)

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