Swissmetal entlässt den Grossteil des Kaders
publiziert: Montag, 13. Feb 2006 / 12:38 Uhr

Reconvilier - Swissmetal hat dem Grossteil des Kaders des bestreikten Werks in Reconvilier fristlos gekündigt.

Rolf Bloch soll zwischen den Parteien vermitteln.
Rolf Bloch soll zwischen den Parteien vermitteln.
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Die 21 Betroffenen seien am Morgen nicht wie gefordert in Dornach SO zur Arbeit erschienen, sagte Swissmetal-Sprecherin Lucie Lusa.

Das gut 25-köpfige Kader hätte um 9 Uhr in Dornach erscheinen sollen, sagte Lusa. Ausser vier Mitarbeitern, die für beide Standorte arbeiten würden, sei niemand gekommen.

Allen anderen Kadermitgliedern habe Swissmetal mit sofortiger Wirkung gekündigt. Die übrige Belegschaft in Reconvilier ist laut Lusa von diesem Schritt nicht betroffen.

Streik sei illegal

Swissmetal hatte am Freitag angedroht, 120 der 320 Stellen in der «Boillat» zu streichen, wenn dort die Arbeit am Montag nicht wieder aufgenommen werde.

Die Direktion betrachtet den Streik als illegal. Sie hat erneut Lastwagen nach Reconvilier geschickt, um dringend benötigtes Material von dort zu holen.

Die Fahrzeuge konnten jedoch nicht ins Dorf einfahren, wie Fabienne Blanc-Kühn von der Gewerkschaft Unia der Nachrichtenagentur SDA sagte. Sie erklärte, das Personal von Swissmetal habe nichts zu tun mit «diesem Verkehrsstau».

Lösung gesucht

Bislang waren Swissmetal-Transporte wegen blockierter Zugänge nicht möglich gewesen. Ein Gericht hatte am Freitag 25 Streikenden untersagt, das Werk weiter zu blockieren.

Die Hoffnung der Konfliktparteien ruht nun auf dem von Bundesrat Joseph Deiss einberufenen Mediator, dem Industriellen Rolf Bloch. Er will mit beiden Parteien sprechen, um deren Bereitschaft zu Gesprächen auszuloten.

Man werde aber kaum durch «Magie» eine Lösung erreichen, sagte Bloch der Westschweizer Sonntagszeitung «Le Matin Dimanche». Es bestehe aber ein Interesse daran, aus dieser Sackgasse herauszukommen.

(rr/sda)

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