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Zürich - Die Swisscom muss nach dem Einstieg der Kabelnetzbetreiberin Cablecom ins Telefoniegeschäft Federn lassen.

Die Konkurrenz schmerze, sagte Swisscom-Chef Jens Alder.
Im Festnetz müsse Swisscom mit dem «Triple play», also Telefonie, Internet und Fernsehen aus einer Hand, starten, sagte Alder in einem Interview mit der «Finanz und Wirtschaft».
Cablecom gewinnt Marktanteile
Ärgerlicherweise verzögere sich das TV-Angebot bis ins nächste Jahr. Das sei nicht unproblematisch, weil die Konkurrenz bereits Marktanteile gewinne.
Zum Volumen der Kunden, die zu Cablecom gewechselt haben, seit die Gesellschaft auch Telefoniedienste anbietet, machte Alder keine Angaben. «Jedenfalls bewegt es sich im schmerzhaften Ausmass», sagte er dazu.
Nicht nachhaltig
Er erachte es nicht als nachhaltig, etwas gratis abzugeben, sagte Alder zum Gratistelefonieangebot der Cablecom. Ein Unternehmen wolle vor dem Börsengang geschmückt sein. Eine schöne Anzahl Kunden fördere die Attraktivität. «Jedenfalls schmerzt uns das kurzfristig, denn das Preisniveau sinkt», sagte Alder weiter.
Swisscom will in der Breite und in der Menge der Produkte stark wachsen. Damit werde der Konzern den Umsatz «bestenfalls halten können», sagte Alder.
Im Mobilfunk positioniere sich Swisscom mit der besten geografischen Abdeckung und den höchsten Kapazitäten, sagte Alder. Darum habe Swisscom in die teure dritte Mobilfunkgeneration UMTS investiert.
Alles in allem wolle Swisscom «die Gene des Unternehmens» nicht verändern, sagte Alder weiter. Investitionen in hochqualitative und breitbandige Infrastruktur im Fest- und im Mobilnetz bildeten das Rückgrat der Position.
(bsk/sda)




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