Fortschritte
Swisscom: Halbe Million telefoniert via Internet
publiziert: Dienstag, 4. Nov 2014 / 13:31 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 4. Nov 2014 / 15:28 Uhr
Wöchentlich kämen über 10'000 neue Kunden dazu. (Symbolbild)
Wöchentlich kämen über 10'000 neue Kunden dazu. (Symbolbild)

Bern - Die Digitalisierung der Telefonie in der Schweiz macht Fortschritte. Mittlerweile telefonieren eine halbe Million Kunden der Swisscom übers Internet. Ende 2017 wird der analogen Sprachtelefonie der Stecker gezogen. Ab dann hat das gute alte Wählscheibentelefon ausgedient.

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Letzte Woche, am 29. Oktober, sei der 500'000. Kunde auf die Telefonie übers Internetprotokoll (Voice over IP) aufgeschaltet worden, sagte Swisscom-Netzchef Heinz Herren am Dienstag an einer Branchenveranstaltung des Telekomverbandes Asut. Das heisse, mehr als ein Viertel der Swisscom-Kunden nutze bereits heute die IP-Technologie. Und wöchentlich kämen über 10'000 neue Kunden dazu.

Wie bereits im März angekündigt, werde die Swisscom Ende 2017 der analogen Sprachtelefonie den Stecker ziehen. «Wir wollen die analoge Telefonie nicht abschalten, weil wir Freude daran haben, sondern weil wir gezwungen sind. Der Technologiewandel lässt uns keine andere Wahl», sagte Herren.

Dienste verschmelzen

Neue Produkte würden schon heute alle auf dem neuen IP-System entwickelt. Ohne diese wären Bündelangebote von Festnetztelefonie, Internet, Handy und TV gar nicht möglich, sagte Herren. Es gehe hier um viel mehr als nur die Telefonie. Die Dienste würden verschmelzen.

Als Beispiel führte Herren die Festnetztelefonie an, die heute auch auf dem iPhone und iPad empfangen werden könne. Dass heisse, die Kunden könnten von der Festnetznummer auch unterwegs Anrufe tätigen. Die Kunden seien nicht mehr an einen Draht gebunden, sondern nur noch an eine IP-Adresse.

Und die Entwicklung gehe weiter: Herren nannte den Gesundheitsmarkt, wo vernetzte Körperimplantate möglich seien oder die Autos, die immer mehr Internet an Bord hätten.

Oder in der Energiebranche sei mittels IP-Technologie die Steuerung von Angebot und Nachfrage machbar. Ein weiteres Beispiel seien 3D-Drucker, die 3D-Drucker drücken könnten. Das ermögliche sich selber ausbauende Produktionsstrassen.

Alte Technologie als Gefahr fürs Geschäft

Wenn die Swisscom die herkömmliche analoge Festnetztelefonie beibehalten würde, wäre das so, wie wenn eine Dampflokomotive einen Hochgeschwindigkeitszug ziehen sollte, erklärte Herren in seiner Präsentation. Wenn die Swisscom den Schritt zur IP-Technologie nicht mache, sei sie aus dem Geschäft raus, sagte der Netzchef.

Die Swisscom lasse die Kunden beim Wechsel von der analogen auf die digitale Sprachtelefonie nicht alleine, versicherte Herren. Auch nach 2017 würden alle weiterhin telefonieren können. Die Swisscom habe derzeit noch 2,3 Millionen analoge Festnetzkunden, sagte Sprecher Olaf Schulze auf Anfrage.

(awe/sda)

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