
Bern - Die neue Bankenregulierung kann in Kraft treten. Der Nationalrat hat als Zweitrat die Verordnungen zum Regelwerk mit «swiss finish» genehmigt. Zudem nahm er eine Motion an, die für alle Banken ausser UBS und CS eine eigene Verordnung zu den Eigenmitteln fordert.
Mehrere Redner nutzten in der Debatte die Gelegenheit, nochmals grundsätzlich zum Finanzplatz Stellung zu beziehen. Die Regulierung falle ernüchternd aus, sagte Susanne Leutenegger Oberholzer (SP/BL). Die SP fordere eine «Leverage Ratio» - also eine absolute Verschuldungsgrenze - von 10 Prozent; vorgesehen sind 4,56 Prozent.
Die Unterlegung sei zu niedrig, und die Vorlage enthalte gerade noch das absolute Minimum, sagte auch Louis Schelbert (Grüne/LU). Hans Kaufmann (ZH) zeigte sich namens der SVP unzufrieden mit der Vorlage. Nur einige wenige Vorkehrungen seien sinnvoll.
Dagegen erinnerte Ruedi Noser (FDP/ZH) daran, dass die Schweiz als erstes Land nach der Finanzkrise verschärfte Regeln in Kraft setze. Die Regulierung sei «streng, aber fair», hielt Thomas Maier (GLP/ZH) fest.
Der Ständerat hat die Verordnungen bereits genehmigt, so dass diese auf den kommenden 1. Januar in Kraft treten können. Erfüllen müssen die Banken die schärferen Eigenmittelvorschriften nach dem Bankenstandard «Basel III» aber erst 2018.
Eigene Regeln für Kantonalbanken
Als systemrelevante Banken gelten in der Schweiz die Grossbanken UBS und CS. Alle anderen Banken sollen geringere Anforderungen erfüllen müssen. Der Nationalrat fordert nun, dass diese in einer eigenen Verordnung oder einer Ergänzung der Eigenmittelverordnung festgehalten wird. Die grosse Kammer nahm eine entsprechende Motion ihrer Wirtschaftskommission (WAK) mit 114 zu 50 Stimmen an.
Vergeblich wies Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf darauf hin, dass Kantonalbanken oder kleinere Banken schon aus systembedingten Gründen niedrigere Anforderungen als die systemrelevanten Grossbanken UBS und CS erfüllen müssten.
UBS und CS sollen zwischen 14 und 19 Prozent ihrer risikogewichteten Aktiven mit eigenen Mitteln unterlegen. Dagegen geht die Finanzmarktaufsicht (FINMA) für die Zürcher Kantonalbank (ZKB) und die Raiffeisenbank - sie sind die grössten nicht-systemrelevanten Banken der Schweiz - von einer Quote von 13,6 bis 14,4 Prozent aus.
(laz/sda)
- grendel aus Herisau 3
zeichen setzen ich mach mir keine illusionen, dass eine annahme gross verbesserungen ... gestern 19:24 - BigBrother aus Arisdorf 1361
einfach naiv und blauäugig Die Umsetzung der Initiative wird bestimmt einfach sein, denn bei einer ... gestern 15:56 - thomy aus Bern 3840
Liiieeeber jorian ... Einfach so ein (un-)gutes Gefühl ... Jetzt interessiert es mich nicht ... gestern 11:22 - jorian aus Gretzenbach 1195
Humor Sie sind nicht neugierig, warum wollen Sie dann wissen, wer hinter dem ... So, 16.06.13 22:15 - Heidi aus Oberburg 875
was nein, thomy? Haben Sie keine Ahnung, obwohl ich das mehrmals hier im Forum erwähnt ... So, 16.06.13 21:58 - thomy aus Bern 3840
Nein, liebe Heidi ... ... so genau weiss ich es nicht - Allerhöchstens kann ich etwas ahnen. ... So, 16.06.13 21:08 - jorian aus Gretzenbach 1195
Gewerkschaften Ich war bei der UNIA, ich war bei der SYNA und beim SBKPV. Brauchte ... Fr, 14.06.13 06:39 - Heidi aus Oberburg 875
Richtig, keinschaf Tut mir leid, ich habe mich falsch ausgedrückt. Und von diesen ... Do, 13.06.13 20:39
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