Swatch-Chef schlägt leisere Töne an
Swatch muss laut Nick Hayek um Umsatzziel kämpfen
publiziert: Donnerstag, 27. Sep 2012 / 18:43 Uhr
Hayek strich im Gespräch mit Journalisten aber auch die positiven Aspekte hervor. (Archivbild)
Hayek strich im Gespräch mit Journalisten aber auch die positiven Aspekte hervor. (Archivbild)

Saint-Imier BE - Swatch-Konzernchef Nick Hayek hat die Anleger am Donnerstag mit Aussagen zum Geschäftsgang verschreckt. Das Umsatzziel 2012 liege für den Schweizer Uhrenhersteller seiner Einschätzung zufolge zwar weiterhin in Griffweite, sagte Hayek am Rande der Jubiläumsfeier der Swatch-Marke Longines gegenüber Reuters. «Aber wir müssen kämpfen», fügte er hinzu.

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Im Vorjahr lagen die Verkaufserlöse bei 7,11 Mrd. Franken. Hayek zufolge macht dem Unternehmen die konjunkturelle Abkühlung zu schaffen. Er sprach aber auch von einer Normalisierung.

Die Uhrenbranche sei in den vergangenen Jahren teilweise prozentual klar zweistellig gewachsen. Eine Abschwächung des Wachstums auf noch vier, fünf oder sechs Prozent sei deshalb gesund.

Die Anleger reagierten mit Verkäufen. Die Swatch-Aktien büssten bei hohen Volumen rund zwei Prozent ein.

Ein Händler sagte, Hayek habe einen etwas vorsichtigeren Ton angeschlagen als in der Vergangenheit. Nach der Gewinnwarnung der britischen Burberry Mitte September und schwächeren Daten aus der Luxusgüterbranche insgesamt sei dies allerdings keine Überraschung. Besonders im Schlüsselmarkt China hatte sich der Konsum in den vergangenen Monaten etwas abgekühlt.

Hayek strich im Gespräch mit Journalisten aber auch die positiven Aspekte hervor. Vor allem das Geschäft im mittleren Preissegment mit Marken wie Tissot, Rado und Longines laufe gut. Die breite Aufstellung des Konzerns zahle sich nun aus. Während viele Konkurrenten vor allem auf das Luxus-Segment mit geringen Stückzahlen setzten, habe sich Swatch schon immer vorgenommen, in allen Preissegmenten die grössten Stückzahlen abzusetzen.

(knob/sda)

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