Sulzer-Aktionäre wählen Ulf Berg ab - Sieg für Vekselberg
publiziert: Mittwoch, 8. Apr 2009 / 07:51 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 8. Apr 2009 / 18:42 Uhr

Winterthur - Ulf Berg hat den Machtkampf um das Verwaltungsratspräsidum bei Sulzer verloren. An der Generalversammlung konnte er nur 44,87 Prozent der Aktienstimmen auf sich vereinigen.

Der russische Grossaktionär Viktor Vekselberg strebt heute nach der Macht bei Sulzer.
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Die Verwaltungsräte Vladimir Kuznetsov, Urs Meyer und Daniel Sauter wurden hingegen mit jeweils über 90 Prozent wiedergewählt.

Damit hat sich Viktor Vekselberg durchgesetzt. Der russische Investor, der 31,2 Prozent an Sulzer kontrolliert, hatte die Abwahl Bergs verlangt.

Weil an der GV 62,5 Prozent aller Aktienstimmen vertreten waren, hätte Berg praktisch von allen anderen Aktionären unterstützt werden müssen.

Diverse, teils emotionale Aufrufe von Sulzer-Kleinaktionären brachten keinen Durchbruch.

Aufruf zur Verantwortung

Vor der Abstimmung hatte Berg erklärt, er wolle den Entscheid der Aktionäre über seine allfällige Abwahl akzeptieren. Er sei überzeugt, dass lediglich «eine Abstimmung durch das Aktionariat ein Ausweis ordentlicher Aktionärsdemokratie» sei.

Er kündigte unmittelbar nach seiner Abwahl an, dass sich der Verwaltungsrat neu konstituieren werde. Das Vize-Präsidium des Sulzer-Verwaltungrates wird von Thor Hakstad bekleidet.

Der abgewählte Verwaltungsratspräsident rief Vekselberg dazu auf, Verantwortung für Sulzer zu tragen. Er verwies aber auch darauf, dass jede Veränderung wieder Chancen biete. Berg dankte anschliessend unter Tränen den Aktionären für die Teilnahme an der Generalversammlung.

Die anwesenden Aktionäre verabschiedeten Berg, dessen Leistungen von nahezu allen Rednern hoch gewürdigt wurden, mit stehender Ovation.

Respini neuer Präsident

Luciano Respini wird neuer Präsident bei Sulzer. Dies haben die sieben Mitglieder des Verwaltungsrats im Anschluss an die Generalversammlung entschieden, wie der Konzern mitteilte. Respini war bisher Mitglied im Verwaltungsrat und tritt nun die Nachfolge von Ulf Berg an

(bert/sda)

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Der Trojaner hat auch seinen Trojaner
Mit grösster Enttäuschung, Groll und Frustration habe ich die Entwicklung unseres Traditionunternehmens in den letzten Jahren miterlebt. Ich kannte noch die Zeiten, als es in unserer Stadt nur drei verschiedene Arbeitnehmer gegeben hat - SULZER-Angestellte, SBG-Angestellte und WINTERTHUR-Angestellte. Alle, die bei Sulzer nicht untergekommen sind, fanden sicher bei der Versicherung oder bei der SBG (ursprünglich eine Winterthurer-Bank, aus dem Zusammenschluss der Banken BANK VON LICHTENSTEIG und BANK VON WINTERTHUR auferstanden) ihren Unterschlupf. Unfähige Lohn- und Boniempfänger im Management haben in den letzten Dekaden alle drei Traditionsunternehmen zunichte gemacht. Nun ist Sulzer auch stranguliert und geschlachtet worden, auch wegen der Millionen-Gelüste unrechtlicher Börsenmarionetten. Sie haben recht, Wali48, der aktuelle Grossaktionär Wekselberg, ein russischer Jude, ist nur Trojaner. Denn sein Geld, noch während der russischen Wende zusammengestohlen in die sicheren Konten
des Schweizer Bankgeheimnisses verfrachtet, ist unmöglich von einer Person, sprich von ihm, auf ehrliche und aufrichtige Art und Weise zusammengekommen. Auch der Boom, den sein Unternehmen zurzeit generell erlebt, kann unmöglich von ehrlichen Absichten zusammenhängen. Ich kenne den Norden von Osteuropa ziemlich gut, spreche und verstehe deren Mentalitäten. All die Grossunternehmer in diesen Ländern waren einst aktive Mitläufer im früheren System. Sie haben den Zeitpunkt der allgemeinen Unsicherheit in Wirtschaft und Politik erwischt, um Volkseigentum sich anzueignen. Was mich aber am allermeisten ärgert ist der Trojaner des russisch/jüdischen Trojaners und der ist, ursprünglich ein ehrenwerter Schweizer
Diplomat, Hr. Dr. Thomas Borer. Denn bei Sulzer tritt Wekselberg praktisch nie auf, es ist immer Borer ! Und jetzt frage ich Sie, weshalb werden Schweizer (Man- or
Womenager) beim Anblick von unkontrollierbaren Geldbeträgen schwach ? Das, genau das nutzen immer wieder Politiker anderer Staaten aus, um unser Land in die
Knie zu zwingen, denn sonst ist die Schweiz stark. Unsere Politiker, die Kaderleute
der ehemaligen und aktuellen Schweizer Unternehmen haben kein Gesicht, keine Linie und keine Seele. Wie will man einem Virus ohne Gesicht entgegentreten ?
Weiter so....,
da die wenigsten Europäer je mal den Ostblock besuchten, wissen sie nicht, wer der Herr auf dem Foto "auch" sein könnte. Ich denke da an einen Trojaner der Russischen Mafia und ich denke auch, dass man gestern diesen Trojaner installiert hat.
Ein Ostblöckler sagt dazu nur eins: Es ist unmöglich, dass jemand nach Auflösung des Ostblocks dermassen viel Geld generiert haben kann...., es sei denn, dass er ganz nahe am Feuer sass.
Um als Global Player Erfolg zu haben, müssen zahlreiche Voraussetzungen stimmen - sei es das gewählte Expansionsland, die richtige Produktidee oder schlicht eine solide Finanzierung.
Um als Global Player Erfolg zu haben, müssen ...
Wie gelingt einem Unternehmen die Internationalisierung?  Ist von einer Internationalisierung die Rede, so bezieht sich dies meist auf eine Firmenstrategie bzw. die künftige Entwicklung eines Unternehmens. Der Fokus liegt auf dem internationalen Markt, wodurch Produkte und Dienstleistungen nicht nur national, sondern auch auf Auslandsmärkten oder gar weltweit angeboten werden können. mehr lesen 
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