Presseschau
Suche nach Lösungen der CS-Probleme in den USA läuft
publiziert: Sonntag, 4. Mai 2014 / 08:06 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 4. Mai 2014 / 10:35 Uhr
«NZZ am Sonntag»/«SonntagsZeitung»: Eine grundsätzliche Abstimmung zum bilateralen Weg mit der EU dürfte nach Meinung von Bundespräsident Didier Burkhalter in ungefähr zwei Jahren stattfinden.
«NZZ am Sonntag»/«SonntagsZeitung»: Eine grundsätzliche Abstimmung zum bilateralen Weg mit der EU dürfte nach Meinung von Bundespräsident Didier Burkhalter in ungefähr zwei Jahren stattfinden.

Sydney - Grosses Thema der Sonntagspresse ist die Grossbank Credit Suisse. Es wird spekuliert, wie die Bank ihre Probleme in den USA lösen könnte. Bundespräsident Burkhalter rechnet zudem mit einer Europa-Abstimmung in zwei Jahren. Die folgenden Meldungen sind nicht bestätigt:

4 Meldungen im Zusammenhang
«SonntagsZeitung» / «NZZ am Sonntag» / «Schweiz am Sonntag» / «SonntagsBlick»:

Bei der Credit Suisse ist Feuer im Dach. Wegen der Probleme in den USA soll die Bank den Bundesrat dazu drängen, die Lieferung von Daten per Notrecht zu erlauben - wie bei der UBS. Der Bundesrat diskutierte dies laut ungenannten Quellen, lehnte aber bisher ab. Die USA verlangen laut Medienberichten ein Schuldgeständnis wegen der Beihilfe zur Steuerhinterziehung sowie Namen und Unterlagen zu Steuersündern aus den USA. Auch eine Busse in Milliardenhöhe - noch höher als erwartet - soll auf die CS zukommen. Es könnte gar eine existenzgefährdende Klage drohen. Ein - eher unwahrscheinlicher - Ausweg wäre, dass ein CS-Manager Schweizer Recht bricht und Kundennamen preisgibt. Auf legalem Weg kämen die USA an die Namen, wenn sie das Doppelbesteuerungabkommen aus dem Jahr 2009 ratifizieren würden. In Bedrängnis bringt die Bank vor allem die Aussagen eines Treuhänders, durch die Details zu den Geschäftspraktiken bekannt wurden.

«NZZ am Sonntag» / «SonntagsZeitung»:

Eine grundsätzliche Abstimmung zum bilateralen Weg mit der EU dürfte nach Meinung von Bundespräsident Didier Burkhalter in ungefähr zwei Jahren stattfinden. Bis dahin macht sich der Aussenminister auf einen «harten Hindernislauf» gefasst. Bevor überhaupt mit der EU über die Personenfreizügigkeit gesprochen werden könne, «müssen wir uns in der Schweiz einigen». Das Volk werde dann abstimmen, wenn es gelungen sei, den bilateralen Weg mit der EU zu erneuern und auf eine solide Grundlage zu stellen, sagte Burkhalter. Burkhalter verneint, dass mit einer neuerlichen Abstimmung das Ja zur Zuwanderungsinitiative der SVP rückgängig gemacht werden solle. SVP-Bundesrat Ueli Maurer stellt sich hinter das Vorgehen des Bundesrates. Der Bundesrat müsse nun die Freiheit haben, einen Weg für die Verhandlungen mit der EU zu suchen, «auch wenn es dazu Kompromisse in der Einwanderungsfrage brauchen sollte.»

«SonntagsBlick»:

Die Gripen-Gegner bleiben gemäss einer Umfrage in der Mehrheit. Allerdings legten die Befürworter stark zu. Wäre an diesem Wochenende abgestimmt worden, hätten 52 Prozent den Kampfjet-Kauf abgelehnt. 40 Prozent hätten Ja gesagt. Die Umfrage zwei Wochen vor der Abstimmung führte das Institut Léger im Auftrag des «SonntagsBlick» durch. Befragt wurden 1098 Stimmberechtigte. Gegenüber der letzten Umfrage der Zeitung Mitte März legte das Ja-Lager damit um acht Prozentpunkte zu. Stark aufgeholt haben die Gegner der Pädophilen-Initiative. Bei einer Abstimmung an diesem Sonntag hätten gemäss Léger-Umfrage noch 57 Prozent für das lebenslängliche Berufsverbot für Pädokriminelle gestimmt. Mitte März hatte die Zustimmung noch bei 82 Prozent gelegen. Die Mehrheit ist allerdings noch immer deutlich. Kaum Chancen dürfte die Mindestlohn-Initiative haben. Bei der Umfrage gaben lediglich 28 Prozent der Befragten an, sie wollten Ja stimmen.

«Zentralschweiz am Sonntag»:

Sollte das Stimmvolk sich gegen den Kauf des Gripen entscheiden, muss die Armee um die 300 Millionen Franken bangen, die jährlich im Budget für die Jets eingeplant sind. Für die Verwendung ab 2015 müsse der Bundesrat entscheiden, teilt die Finanzverwaltung mit. Das letzte Wort hätte das Parlament. Angesichts der Unternehmenssteuerreform III und einem drohenden Budgetdefizit von 700 Millionen Franken stellen auch bürgerliche Politiker aus der CVP und FDP den Verbleib der Mittel bei der Armee in Frage.

«Schweiz am Sonntag»:

Die möglicherweise bald bevorstehende Alstom-Übernahme durch General Electrics (GE) ruft die Politik auf Bundesebene und im Kanton Aargau auf den Plan. Es geht um Arbeitsplätze und die Alstom-Standorte in Baden, Birr und Oberentfelden, die nach Frankreich abwandern könnten. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann soll diese Woche persönlich bei Alstom interveniert haben. Der Aargauer Volkswirtschaftsdirektor Urs Hofmann will auf GE zugehen, um dem US-Konzern die «enormen Risiken und Kosten» einer Verlegung nach Frankreich aufzuzeigen. Eine Schlüsselrolle dürfte auch dem ehemaligen Wirtschaftsminister Joseph Deiss zukommen - er ist Verwaltungsratspräsident von Alstom Schweiz.

«Schweiz am Sonntag»:

Der Bund hat in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 25,6 Milliarden Franken in die SBB gesteckt - Tendenz steigend. Dazu gehören nach einer Auswertung der «Schweiz am Sonntag» unter anderem Subventionen für den Regionalverkehr, den Güterverkehr, Kosten für den Lärmschutz und die Behindertengerechtigkeit sowie Darlehen für Infrastrukturvorhaben. Die Bahnfahrer selbst tragen rund die Hälfte der Gesamtkosten über die Billettpreise.

«Ostschweiz am Sonntag» / «Zentralschweiz am Sonntag»:

Kinderrechts-Organisationen beobachten mit Sorge, dass Eltern achtlos Bilder und ausführliche Informationen über ihre Kinder im Internet veröffentlichen. Das Hochladen von Bildern auf Facebook sei problematisch, weil die Plattform öffentlich sei und die Bilder missbraucht werden können. «Die Eltern sollten möglichst gar keine Bilder ihrer Kinder oder nur wenige hochladen - und diese möglichst anonymisieren», empfiehlt Flavia Frei, Leiterin des Fachbereichs Kindesschutz der Stiftung Kinderschutz Schweiz. Veröffentlichte Bilder bergen die Gefahr, dass sie Pädophile auf den Plan rufen können. Beim Bundesamt für Polizei heisst es: «Persönliche Daten sollten sehr zurückhaltend ins Internet gestellt werden.»

«Le Matin Dimanche»:

Die Bank Syz & Co. oder Bell sind nur einige Schweizer Unternehmen, die noch immer auf Windows XP setzen. Microsoft hat unlängst den Support für das Betriebssystem eingestellt. Gemäss einer Umfrage der Informatikfirma Profondia nutzen über 4900 von 16'000 befragten Unternehmen noch XP. Mehr als 60 Prozent arbeiten jedoch am Umstieg auf eine neuere Version.

(asu/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Der Politologe Claude Longchamp geht in die Offensive: Er wolle eine «Spezialstudie» zur Stimmbeteiligung der Jungen erstellen, sagte er in einem Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag».
Bern - In seinem Kampf gegen das Überwachungsgesetz legt der Nationalrat Balthasar Glättli sämtliche seiner Bewegungen vor einem Jahr offen. Zudem beschäftigt sich die Sonntagspresse mit Claude ... mehr lesen
Bern - Osterhasen, Tennis und Eishockey: Das ist der Pflichtstoff auf den Titelseiten ... mehr lesen 4
«SonntagsBlick»: «Die Armee ist mein Kind», sagt SVP-Verteidigungsminister Ueli Maurer in einem Interview.
Bern - Grosses Thema in den Sonntagszeitungen ist die Bahn. Die Tarife dürften steigen und bei den Bahnhöfen drohen höhere Kosten. Zu reden geben auch der Gripen und die Wahlen 2015. Eine Übersicht über die Schlagzeilen der Sonntagspresse - die Meldungen sind unbestätigt: mehr lesen 
Das Schweizer Satiremagazin. Mit uns haben Sie gut lachen.
Bernard Maissen, designierter Direktor des BAKOM
Bernard Maissen, designierter Direktor des BAKOM
BAKOM mit neuer Führung  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. Mai 2020 Bernard Maissen zum neuen Direktor des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM) ernannt. Der 59-jährige Bündner ist seit 2018 für das BAKOM tätig. Als Vizedirektor leitet er derzeit die Abteilung Medien. Zu seinen künftigen Aufgaben gehört es, die Schweizer Medien- und Telekompolitik umzusetzen und weiterzuentwickeln. Bernard Maissen wird seine neue Funktion am 1. Juli 2020 antreten. mehr lesen 
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch ... mehr lesen  
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler Bedeutung. Sie informieren die Bevölkerung und ermöglichen dadurch wichtige Debatten. Sinkende Erträge machen ... mehr lesen  
Publinews Köche, Bauern und der Bachelor finden ein neues Zuhause: Dominik Kaiser verkauft 3 plus an CH Media - jetzt der grösste private TV-Anbieter in der Schweiz. Die Übernahme soll 100 Millionen gekostet haben, wie die Medien spekulieren. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
.
Green Investment news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
EasyGov am Laptop
Startup News EasyGov.swiss vereinfacht die nötigen Behördengänge Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) baut den Online-Schalter für Unterneh-men EasyGov.swiss bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr aus. Mit ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
 
News
         
Geduld und Zeit.
Publinews Einige Fragen werden gestellt, die wohl so alt wie die Börse selbst sind. Dazu gehört etwa die (fast schon traditionelle) Frage, die gerne von Anfängern ... mehr lesen
2,6 Prozent der Rendite lassen sich auf die Dividenden.
Publinews Wer sein Geld gewinnbringend veranlagen möchte, der muss sich heute gegen das klassische Sparbuch oder Tages- wie Festgeld entscheiden. Denn die ... mehr lesen
Geräte im Homeoffice
Publinews In einigen Betrieben wurde die Arbeit im Homeoffice bereits teilweise als Option bereitgestellt. Spätestens seit der Corona-Krise musste ... mehr lesen
Mit dem neuen IFJ Mutationsservice können Handelsregistereinträge schnell und einfach geändert werden.
Publinews Das IFJ Institut für Jungunternehmen bietet seit kurzem einen praktischen Online-Mutationsservice an. Handelsregistereinträge können ganz einfach in wenigen Klicks geändert ... mehr lesen
Kryptowährung
Publinews Staaten in aller Welt diskutieren aktuell über die Einführung einer nationalen Kryptowährung der Schweiz. Hier soll mit einem E-Franken eine ... mehr lesen
Auf bewährte Mittel zurückgreifen.
Publinews Egal, ob es um die Reinigung der eigenen vier Wände oder auch des Unternehmens geht - Sauberkeit ist nur einer der vielen Punkte, der hier im Vordergrund ... mehr lesen
Interessenten das Gefühl geben, die richtige Wahl zu treffen.
Publinews Der Beruf des Immobilienmaklers ist eine vielfältige Tätigkeit, die in Zeiten wachsender Märkte lukrative Gehaltsaussichten bietet. ... mehr lesen
Der grosse Durchbruch.
Publinews Immer mehr Menschen wollen sich angesichts günstiger Zinsen ihren Wohntraum erfüllen. Das Eigenheim im Grünen erscheint dadurch erschwinglich zu sein. mehr lesen
Können Art und Weise der eigenen Lebensführung stark beeinflussen.
Publinews CBD Produkte werden mittlerweile in einer Vielzahl angeboten. Doch um was handelt es sich bei diesem pflanzlichen Produkt eigentlich genau? Welche Eigenschaften ... mehr lesen
Startup Forum Graubünden 2020
Publinews Trotz Corona Ausnahmezustand durften die Organisatoren des diesjährigen Startup Forum Graubünden am 02. Juni 2020 über 200 Gäste auf ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
07.08.2020
BINKERT Logo
07.08.2020
07.08.2020
Hyper-Cube Logo
07.08.2020
07.08.2020
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 16°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
Basel 19°C 34°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen vereinzelte Gewitter
St. Gallen 18°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter vereinzelte Gewitter
Bern 16°C 32°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 18°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter wolkig, aber kaum Regen
Genf 20°C 32°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
Lugano 18°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten