Studie: Banken ändern Risikostrategie ungenügend
publiziert: Montag, 23. Feb 2009 / 20:15 Uhr

Zürich - Die Zahl der weltweiten Banken, die ihre Riskiostrategie markant ändern wollen, ist laut einer Studie des Beratungsunternehmens KPMG ungenügend. Ein verfehltes Abwägen von Risiken sei aber eine wesentliche Ursache für die Finanzkrise.

Ein verfehltes Abwägen von Risiken sei eine wesentliche Ursache für die Finanzkrise.
Ein verfehltes Abwägen von Risiken sei eine wesentliche Ursache für die Finanzkrise.
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90 Prozent von 500 befragten Führungskräften hätten das Risikomanagement ihrer Institute überprüft, doch nur 42 hätten einen Grund zum Handeln gesehen, hält die Studie fest. Um eine Wiederholung der aktuellen Krise zu verhindern, sei aber genau dies notwendig, schreiben die Verfasser.

Geradezu vernichtend urteilt die Studie über die Verwaltungsräte: In den Aufsichtsgremien der Banken sei das Bewusstsein für das Risikomanagement nicht sehr ausgeprägt. Bei nebenamtlichen Verwaltungsräten fehle oft auch schlichtweg das Know-How über das gekonnte Abwägen von Risiken.

76 Prozent der Befragten glauben laut KPMG, dass die Risikoeinheit nur eine Backoffice- oder Support-Funktion habe. 70 Prozent der Teilnehmer seien aber immerhin der Auffassung, dass die Abteilung Risikomanagement innerhalb ihrer Bank in den letzten zwei Jahren an Bedeutung gewonnen habe.

Wettbewerbsvorteil

Der Hauptverantwortliche für Risiken habe zudem vielfach mehr Einfluss auf Strategiefragen und den Einsatz von Kapital gewonnen. Die KMPG-Autoren haben zudem festgestellt, dass viele Banken-Führungskräfte das Risikomanagement mitterweile als Wettbewerbsvorteil einzustufen bereit sind.

Weniger als 20 Prozent der Befragten meinten, mangelnde Kommunikation zwischen Unternehmensbereichen sei ein wichtiger Einflussfaktor für die Krise. Gemäss der KPMG-Studie sollten Riskiostrategien daher einem grossen Teil der Mitarbeiter von Finanzinstituten vermittelt werden.

(smw/sda)

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