«Fehler» beim Wiederhochfahren
Störung in französischem AKW Fessenheim
publiziert: Freitag, 8. Apr 2011 / 13:35 Uhr
Das französische Atomkraftwerk Fessenheim.
Das französische Atomkraftwerk Fessenheim.

Fessenheim F - Im umstrittenen französischen Atomkraftwerk Fessenheim unweit von Basel hat sich erneut eine Störung ereignet. Es sei ein «Fehler» gemacht worden, als der Reaktor 1 nach Wartungsarbeiten am vergangenen Sonntag wieder hochgefahren werden sollte, teilte die Werksleitung am Freitag mit.

6 Meldungen im Zusammenhang
Dadurch sei der Reaktor automatisch abgeschaltet worden. Nach «angemessener Überprüfung» sei die Anlage am Montag wieder in Betrieb gegangen. Der Zwischenfall habe keine Auswirkung auf die Sicherheit des Kraftwerkes.

Die französische Atomaufsicht ASN stufte den Vorfall auf der weltweit gültigen Ereignisskala «INES» als Störung ein - die zweitniedrigste von acht Kategorien. Umweltschützer auf beiden Seiten des Rheins verlangen seit Jahren die Schliessung des pannenanfälligen ältesten französischen Atomkraftwerkes, das nur 35 Kilometer von Basel entfernt ist.

Auch die beiden Basel und Jura fordern die Abschaltung des alten AKW.

Die Atomkraftgegner verweisen auf das bekannte Erdbebenrisiko in der Gegend sowie die Gefahr eines Deichbruchs beziehungsweise einer Überschwemmung am Rheinkanal. Der französische Stromriese und Kraftwerksbetreiber EDF hat für Reaktorblock Fessenheim 1 eine Verlängerung der Laufzeit um zehn Jahre beantragt. Eigentlich wollte die Atomaufsicht darüber im März entscheiden; nach dem Atomunfall in Japan wurde dies nun auf Juni verschoben.

Die beiden Druckwasserreaktoren von Fessenheim wurden 1977 in Betrieb genommen und sind damit die ältesten in Frankreich. Im vergangenen Jahr ereigneten sich in dem Meiler drei Störungen, die gemäss der INES-Skala eine Stufe unter einem Störfall liegen.

(bert/sda)

Machen Sie auch mit! Diese wirtschaft.ch - Meldung wurde von 2 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Paris - Fessenheim soll am Netz ... mehr lesen 5
Der Betrieb des Reaktorblocks 1 könnte um weitere zehn Jahre verlängert werden.
Paris - Frankreich hat die Schweiz eingeladen, den Bericht unabhängiger Experten über die Sicherheit des Atomkraftwerks Fessenheim zu untersuchen. Das Dokument werde Ende Jahr vorliegen, sagte Bundesrätin Doris Leuthard nach offiziellen Gesprächen in Paris. mehr lesen 
Strassburg - Der Stadtrat von Strassburg hat erstmals die Schliessung des ältesten französischen Atomkraftwerkes in Fessenheim am Rhein verlangt. Das AKW liegt im Elsass, rund 40 Kilometer nördlich von Basel. mehr lesen 
Basler Regierungsrat Christoph Brutschin.
Basel - Eine Delegation der Basler ... mehr lesen 5
Basel - Die Regierung des Kantons Jura verlangt wie die Regierungen der beiden Basel die Abschaltung des Atomkraftwerks Fessenheim im Elsass. Die jurassische Regierung schloss sich am Mittwoch der am 22. März erhobenen Forderung der beiden Basel an. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Helsinki/Basel - Der Präsident der französischen Behörde für Nuklearsicherheit (ASN), André-Claude Lacoste, sieht keinen Grund zum Abschalten französischer AKW. Das sagte er laut der Nachrichtenagentur afp am Tag nach der Forderung der Regierungen der beiden Basel, Fessenheim abzuschalten. mehr lesen 
Überflüssig
Atomkraftwerke unterliegen zu Recht einer viel höheren Meldungspflicht bei Bagatellen und ein Faktor bis und mit 3 ist unnötig zu verzeichnen. Das ist das Gleiche, wie wenn ich verlangen würde, dass all meine Mitarbeiter melden, wenn sie Kaffee in der Nähe ihres Laptops aufstellen, weil dann die Gefahr besteht, dass der Kaffee in den Laptop gerät und wir dadurch theoretisch Zeit verlieren könnten.

Fakt ist einfach: solange China, Indien und andere sich einen Deut um all diese Sachen kümmern, wird der Effekt nicht sein, dass wir Europär 2 Atomkraftwerke vom Netz nehmen, sondern mal primär, dass die Grossfirmen die energieintensive Produktion eben nach China und Indien auslagern und dann dort halt 10 Atomkraftwerke und noch ein paar andere interessante Sachen aufgestellt werden. Und nur so nebenbei: Indien hat China bald bevölkerungstechnisch eingeholt... all diese Menschen brauchen wieder mehr Energie und woher die wohl kommt? Aus der Steckdose?
Stufe 2
Dank Fukushima werden wir jetzt über jeden einzelnen Störfall lesen in den nächsten 1 bis 2 Jahren, vor allem wenn es Stufe 3 oder ist, oder gar höher.

Das ist gut so, denn die Menschen sind sich nicht bewusst wie viele solcher Störfälle stattfinden.

Bisher wurden diese immer "verschwiegen" und medial unter den Teppich gekehrt, auf dass sich das Volke in Sicherheit fühle.
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke ...
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der Ständerat ist am Dienstag auf die Linie des Nationalrats eingeschwenkt. mehr lesen 
Nachweis bis 2020 gefordert  Brugg AG - Die Atomaufsichtsbehörde ENSI hat die Erdbebengefährdung für die Schweizer AKW-Standorte festgelegt; Die Betreiber müssen erneut nachweisen, dass ihre Anlagen einem sehr starken Erdbeben standhalten. Die Vorgaben sind strenger und umfangreicher als früher. mehr lesen  
Höhere Effizienz als Hauptziel  Schon minimale Defekte von Perowskit-Kristallstrukturen können die Umwandlung von Licht in ... mehr lesen  
Solarmodule: Forscher wollen defektfreie Zellen.
Mit den neuen Mitteln schafft Repower die Voraussetzung für den strategischen Umbau.
Neu Investoren für Umbau  Poschiavo GR - Der Bündner Stromkonzern Repower holt für seinen Umbau neue Investoren an Bord. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und der Anlagefonds UBS-CEIS investieren ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
.
Green Investment news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
EasyGov.swiss vereinfacht die Bürokratie für Startups
Startup News EasyGov.swiss vereinfacht die Bürokratie und die Finanzierung für Startups Viele Gründerinnen und Gründer wünschen sich, dass der Austausch mit den Behörden einfacher und schneller abgewickelt werden ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
 
News
         
Schlüsseldienste versprechen bei einer Aussperrung schnelle und kompetente Hilfe.
Publinews Binnen weniger Sekunden ist es passiert: Die Tür fällt hinter Ihnen ins Schloss, und der Schlüssel befindet sich im Inneren des Hauses. ... mehr lesen
Eine Haustür kann mit Zusatzschlössern, Querriegeln und Schutzbeschlägen nachgerüstet werden.
Publinews Nach dem Erwerb einer Immobilie ist eine Bestandsaufnahme sinnvoll, um zu ermitteln, ob Sanierungsbedarf vorhanden ist. Für die betroffenen ... mehr lesen
Weltweite Einsetzbarkeit, hohe und bargeldlose Zahlungssicherheit - die Kreditkarte überzeugt seit jeher mit vielseitigen Vorteilen.
Publinews Immer häufiger kommt sie in Alltag, Urlaub oder bei der Arbeit zum Einsatz. Kein Wunder, denn sie bietet eine Vielzahl an Leistungen und Extras. Die Kreditkarte existiert ... mehr lesen
Wer sich als Unternehmen der Online-Welt verschliesst, der grenzt damit auch wichtige Kunden und Absatzkanäle aus.
Publinews Dass sich grosse Unternehmen es sich nicht nehmen lassen, umfangreichen Online-Aktivitäten nachzugehen, ist heute selbstverständlich. Kleinere und mittlere Unternehmen, ... mehr lesen
Wohnung putzen? Gönnen Sie sich eine professionelle Reinigungsfirma.
Publinews Es mag tatsächlich Menschen geben, die meinen, dass das Putzen der Wohnung oder des Hauses ihnen einen grossen Spass bereitet. Wenn man zu diesen Menschen ... mehr lesen
Damit man herausfinden kann, welche Sanierungsarbeiten getätigt werden müssen, muss man einen Sachverständigen beauftragen.
Publinews Wenn der Putz bröckelt und der Wind durch die alten Fenster pfeift, dann wird es so langsam an der Zeit das Haus zu sanieren. Unter Sanierung wird die Wiederherstellung des Bauwerks ... mehr lesen
Schulkids
Publinews Vielleicht kennen Sie den Klassiker aus den 1980 er Jahren, in dem der österreichische Popsänger Falco den Titel «Nie mehr Schule» anklingen liess. Damals wie heute für viele Kinder und ... mehr lesen
Videos werden in Zeiten der Digitalisierung immer wichtiger - der User favorisiert dieses Medium.
Publinews Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch und bringt den Menschen wie den Unternehmen wunderbare Möglichkeiten. Viele Tätigkeiten werden ... mehr lesen
Viele Offshore Firmen für Aktenschränke und andere Produkte haben sich in der Schweiz niedergelassen.
Publinews Im Jahr 2018 ist die Schweizer Wirtschaft kräftig gewachsen. Doch waren die guten Resultate im zweiten Halbjahr eher verhalten. Seit diesem ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
15.08.2019
15.08.2019
15.08.2019
15.08.2019
15.08.2019
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 15°C 31°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig viele Gewitter Gewitter mit Hagelrisiko
Basel 17°C 31°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewittrige Regengüsse
St. Gallen 16°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Gewitter mit Hagelrisiko
Bern 15°C 30°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Gewitterregen Gewitter mit Hagelrisiko
Luzern 15°C 31°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Gewitter mit Hagelrisiko
Genf 21°C 30°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft bewölkt, starker Regen
Lugano 15°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten