«Steinbrück kann nicht mit Millionen rechnen»
publiziert: Donnerstag, 25. Jun 2009 / 11:16 Uhr

Frankfurt - Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück kann nach den Worten von Bundesrat Hans-Rudolf Merz nicht mit Millionen an Steuerzahlungen aus der Schweiz rechnen.

Peer Steinbrück: Erwartet er zuviel?
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«Die Hunderte von Millionen, die da kommen sollen, werden nicht zusammenkommen, das ist Träumerei», sagte Merz der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».

Steinbrück hatte beim Steuergipfel der OECD am Dienstag die Verluste für den deutschen Fiskus durch Steuerhinterziehung und -betrug auf rund 100 Mrd. Euro geschätzt.

Merz sagte, im vergangenen Jahr seien 137 Mio. Fr. nach Deutschland geflossen. Nach neuesten Zahlen seien etwa 5400 Mrd. Fr. Vermögen in der Schweiz angelegt. «Die Hälfte davon sind institutionelle Anleger, die gar keinen Grund haben, Geld zu hinterziehen oder zu betrügen.»

Merz: «War gerne Indianer»

Zum Indianer-Vergleich von Steinbrück sagte Merz, dieses Bild habe ihn nie verletzt. «Als Junge in Appenzell war ich zur Fastnacht oft Indianer, der mit Stolz den grossen Federhut und ein Jutekleid trug.»

«Persönlich sehr getroffen» habe ihn dagegen die Aussage des SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering («Früher hätte man dort Soldaten hingeschickt»).

«Denn die frühere Generation fand Zuflucht in der Schweiz vor deutschen Soldaten. Sie fand auch Schutz in unserem Bankgeheimnis - nicht nur als Zuflucht jüdischer Vermögen, sondern vieler, vieler Menschen. Uns das im Nachhinein ausgerechnet aus Deutschland vorzuwerfen, halte ich für inakzeptabel», sagte Merz.

(ht/sda)

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Absolute Blüttler-Komik, was da von diesen
... "Managern", von Kavalleristen und Indianern geboten wird ....

Ich habe heute zur Abwechlung mal Frau Barbara Egger, Kantonale Baudirektorin der Kantons Bern und Regierungsrätin in einem Interview gehört - nicht zum ersten Mal natürlich.

Es ging da auch um ein Problem - um ein fachliches UND letztlich auch um eines mit beruflich-menschlichen Aspekten, dem Versagen als Bauingenieure bei der Berechnung des Mitholztunnels nämlich!

Respekt vor dieser Frau Egger, wie sie derart emotionale Themen argumentiert, kommentiert und uns Bürgern erklärt -

Es gehörte unseren 7 Bundesräten als Beispiel ins Stammbuch geschrieben, WIE man dem Bürger Dinge erklärt, die andere vor allem verrissen haben.

Auch das Thema "Autofreier Bahnhofplatz" und das Milliardenprojekt "neuer unterirdischer Haupt-Bahnhof Bern", zur Zeit auch sehr emotional-heisse Eisen, sind für Frau Egger nicht so heiss, als dass Sie sie nicht AUCH sachlich-ruhig argumentiert und bespricht!
Komödienstadl
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Wie-sich-Bundesraete-von-Steinbru... - In der Politik spielt man eben eine Rolle und das Geschwätz von gestern interessiert niemanden mehr!
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