«Start up» wird die Startup-Szene beleben
publiziert: Dienstag, 17. Apr 2007 / 08:00 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 17. Apr 2007 / 11:04 Uhr

Wie Startups den Start zu «Start up» von SF erlebten: Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer, die zu den 100 Auserwählten gehören, gaben ihre spontanen Eindrücke zu Protokoll. Und Startup-Experte Claus Niedermann (Cash Enteriprise) bringt es auf den Punkt: «Mit Start up dokumentiert das Schweizer Fernsehen, wie wichtig Jungunternehmen für unsere Wirtschaft sind. Sie bringen Innovationen auf den Markt und schaffen neue Arbeitsplätze.»

5 Meldungen im Zusammenhang
«Ich vemisste das Leiden im Fegefeuer»

Niccolò Pini vermisste ein bisschen «das, was hinter der Bühne stattfand, die Unterhaltungen zwischen den Teilnehmern, die im «Fegefeuer» (Wartezimmer) stattfanden und die die die ganze Anspannung und die Erwartungen, die ‚dicke Luft’ (wörtlich gemeint!), die dort herrschte, besser wiederspiegeln. So interessant die Präsentationen waren, es fehlte das ganze Drum und dran. Das hätte Verbundenheit mit den Unternehmern und dem, was sie durchgemacht haben, ermöglicht.» Alles in allem fand Pini «diese Folge ein bisschen trocken, ja, zu trocken. Man konnte sich mit den Teilnehmern kaum identifizieren, die Persönlichkeit des Unternehmers kaum wahrnehmen. Das wird vermutlich dann in den nächsten Folgen stattfinden. Technisch gesehen war es ziemlich beeindruckend, wurden die Präsentationen doch alle live aufgenommen.»

«Eine viel umfassendere Sicht»

Maya Reinshagen: «Für mich als Nominierte war es witzig, die Sendung jetzt als Aussenstehende zu sehen; im TV, fertig geschnitten, wirkt alles so einfach und locker, dabei war es Knochenarbeit (nicht nur für mich)! Ich fand es spannend, auch Ausschnitte aus Präsentationen von anderen und vor allem auch die Jury-Feedbacks zu hören. Bisher bestand ‚meine’ Start-up-Geschichte ja praktisch nur aus dem, was ich erlebt hatte bei den Präsentationen. Jetzt habe ich viel eine umfassendere Sicht und auch das erste Mal Gelegenheit, unser Projekt mit anderen 1:1 zu vergleichen. Nun bin ich sehr gespannt auf die Feedbacks, welche die Sendung auslösen wird.»

Das wird die Startup-Szene beleben

Frido Stutz ist überzeugt: «Das ist ein in sich überzeugendes Konzept, welches die Startup-Szene beleben wird. Gleichzeitig bin ich etwas überrascht, dass schon jetzt die Gewinner bekannt gegeben wurden. Nun wundert es mich, wie in den weiteren Sendungen noch Spannung erzeugt werden kann. Da nur ein kleiner Teil der Präsentationen gezeigt wird, dürfte es für das Fernsehpublikum schwierig sein auch Urteile abzugeben. Ich freue mich auf die nächste Sendung.

«Locker und leicht bekömmlich»

Für Martina Hofer wurde «das Thema Start-up locker und leicht bekömmlich präsentiert». Schade fand sie dagegen, «dass die Sendezeit pro gezeigter Präsentation unausgewogen war. Es wirkte so, als ob einige der Ideen bevorzugt werden. Dies könnte die Meinungsbildung der Zuschauer beeinflussen.»

«Von der ersten Sendung begeistert»

Pascal Stoop, der jüngste Teilnehmer (oberstes Bild), war dank dem spontanen Spezialpreis der Jury (diese will sich kollektiv und zweistellig an seinem Projekt, einer Plattform für Mobile-Spiele, beteiligen) sozusagen der «heimliche Star des ersten Startup-Abends. Sein Feedback: «Wir - Ich und mein Cousin/Partner - waren von der ersten Sendung begeistert. Die Aufmachung und Gestaltungsart der Sendung gefällt uns sehr. Weiter fanden wir es interessant einige andere Teilnehmer und deren Idee kennen zu lernen sowie einige Ausschnitte der Beratungsgespräche der Jury mitzuverfolgen. Wir freuen uns auf die zweite Sendung!»

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