Starmind – Superhirne für sich denken lassen
publiziert: Dienstag, 29. Sep 2009 / 07:44 Uhr

Gibt es einen Gott? Wer kennt eine zuverlässige Putzfrau im Raum Rüschlikon? Wie kann ich meine Pizzeria besser bekannt machen? Wie steigere ich meine Umsätze? Die Wissensplattform Starmind liefert individuelle Antworten aus allen Lebensbereichen. Damit will die Plattform hauptsächlich eines bezwecken: das Know-How von Talenten erschliessen.

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Pascal Kaufmann und Monika Seps von Starmind
Pascal Kaufmann und Monika Seps von Starmind
Weiterführende Links zur Meldung:

mehr über Starmind

www.starmind.com/

Grosse Antworten auf grosse Fragen: Als Hirnforscher im Labor für künstliche Intelligenz der Universität Zürich tätig, weiss Pascal Kaufmann aus eigener Erfahrung, wieviel Potential im Wissensaustausch liegt. Um seine Idee einer weltweiten Wissensplattform in die Tat umzusetzen, wurde er zum Jungunternehmer und sucht jetzt die Superhirne der Welt.

Know-How von Talenten ist Geld wert
Kostenlos ist der Starmind-Service nicht. Wieso für Informationen bezahlen, die bei grossen Suchmaschinen auch gratis zu finden sind? Für Pascal Kaufmann ist das kein Thema: «Auf Google werde ich mit Informationen überflutet. Bis ich in dieser riesigen Menge von Datensätzen gefunden habe, was ich suche, brauche ich Stunden. Diese Zeit investiere ich besser in meine Forschung und Kernkompetenzen. Auf Starmind wollen wir dem Wissen wieder Wert geben und individuelle Antworten liefern. Und was einen Wert hat, kostet halt auch Geld.»

Starmind – so funktionierts: Ebay für Know-how
Das Prinzip der Plattform ist simpel aber raffiniert. Für die Beantwortung einer Frage wird ein maximaler Preis festgesetzt, den man bereit ist, für gute Lösungen zu bezahlen. Am Anfang wird nur ein Bruchteil des Maximalbetrags ausgeschrieben. Der Betrag steigt, je länger die Frage online ist. Pascal Kaufmann: «Der Beantwortende muss selber das Risiko abwägen. Entweder er beantwortet die Frage schnell und bekommt weniger Geld. Oder er wartet zu und riskiert, dass jemand anders die Frage wegschnappt. Generell wollen wir, dass die Fragen von den Personen beantwortet werden, die das aus dem Stehgreif können und den geringsten Aufwand dazu benötigen.» Deshalb geht es bei der Plattform in erster Linie auch nicht ums Geld verdienen. Die beteiligten Starmind Talente profitieren in anderer Hinsicht: Reputation und Anerkennung im wissenschaftlichen oder privatwirtschaftlichen Umfeld. Benutzer, die gute Lösungen übermitteln, erhalten beispielsweise ein Zertifikat. Nach Pascal Kaufmann ein Leistungsnachweis, der sich spätestens bei der Jobsuche auszahlt.

Soziale Kontrolle gegen Mogelei
Wer meint, er könne sich über Starmind gratis Antworten erschleichen, liegt falsch. Die Benutzer können sich gegenseitig kontrollieren, da gewisse Informationen öffentlich sind. So ist zum Beispiel für jedermann ersichtlich, wie viele Fragen ein Benutzer zu welchem Preis gestellt hat, wie viel Antworten dieser erhalten hat – und wie viel er schlussendlich bezahlt hat. Die Kontrolle funktioniert aber auch in die andere Richtung: Profile von Personen, die Fragen mehrfach unbefriedigend beantworten, werden von Starmind gelöscht.

Auch für Startups und Geschäftsleute interessant
Wer Starmind ausprobieren will, kann zu Beginn drei Fragen ohne Prämien ausschreiben. Damit können sich die Benutzer ohne Kosten mit der Plattform vertraut machen. Dabei ist Starmind nicht nur für Forschende attraktiv. Auch Privatpersonen, Studierende, Startups und Geschäftsführer, kurz, all jene, welche Know-How und neue Inputs benötigen, erhalten auf Starmind Antworten. Für Grossfirmen existiert mit Starmind Business Portal eine inhouse Lösung.

venturelab – ein Wegbegleiter
Um sein Unternehmenswissen zu vertiefen, besuchte Pascal venture plan und venturetraining. «Zuerst war ich etwas skeptisch. Ich fragte mich, was mir diese Kurse zusätzlich bringen sollten. Ich habe aber bald gemerkt, dass es die venturelab-Trainings in sich haben – ich hab da unglaublich viel gelernt. Und zudem die richtigen Leute kennengelernt.» Über venturelab kam es auch zu einer konkreten Partnerschaft. Um den Wissenstransfer aus Afrika zu fördern, arbeitet Starmind beispielsweise mit Aiducation International zusammen. Dieses Projekt wurde von Florian Kowalke und Kristin Kapitza ins Leben gerufen und fördert begabte afrikanische Schüler.

Ein Jahr für den Aufbau
Für den Aufbau von Starmind gibt sich das zehnköpfige Starmind Team ein Jahr Zeit. Dann sollte die Plattform auch finanziell rentieren. «Schliesslich wollen wir davon auch mal leben können», meint Pascal schmunzelnd. Die Hälfte dieses Jahres ist um. Sein Blick ist zuversichtlich.

(es/venturelab)

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Man schreibt von P.Kaufmann....
aber von Monika Seps, die auf dem Photo auch abgebildet ist nichts.
Also hole ich das nach.

Monika Seps ist nicht nur "Starmind" sondern auch "Chessmind", eine hevorragende Schachspielerin resp. Spitzenspielerin in der Schweiz und Mitglied der Schweizer Damen-Nationalmannschaft.
Klasse Konzept
Hallo Pascal,

Glückwunsch zu den vielen Superhirnen.
Stimme Dir voll zu - "was seinen Wert hat kostet halt"
Und dass man auf z.B. Googel von Informationen überflutet wird. Ein Beispiel das mir gerade einfällt: Suche nach einem Urlaubsziel "Mit dem Auto erreichbar - Gute Qualität des Hotels - Budget - Hunde erlaubt"....... was bekomme ich: erst einmal hunderte von Angeboten, ob dann Verfügbar ist eine neue Herausforderung........Fazit: leider hab ich damals noch nicht an Starmind gedacht.... Aber beim nächsten mal Bestimmt.

Viele Grüße
Stefanie

www.lionessS.com
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