Expertentreffen zum Euro
Starker Franken: Bund bietet Experten auf
publiziert: Sonntag, 9. Jan 2011 / 16:53 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 9. Jan 2011 / 18:54 Uhr
Der Franken steigt und steigt.
Der Franken steigt und steigt.

Bern - Der Bund ruft Experten zu einer Diskussionsrunde über die Wirtschaftlage zusammen. Das Treffen soll dazu dienen, angesichts des starken Frankens die Lage vor allem für die Exportwirtschaft zu analysieren, die wegen der Währungsproblematik zusehends in Bedrängnis gerät.

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Unter der Federführung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) seien Experten aus Wirtschafts- und Branchenverbänden und den Gewerkschaften eingeladen worden, sagte Christophe Hans, Sprecher des Eidg. Volkswirtschaftsdepartements (EVD). «Die Experten treffen sich auf Wunsch von Bundesrat Schneider-Ammann», erklärte Hans.

Zu den Teilnehmern gehören laut Hans der Arbeitgeberverband, der Bauernverband, der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse sowie als Arbeitnehmervertreter der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) sowie Travailsuisse. Hans bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA einen entsprechenden Bericht der «NZZ am Sonntag».

Mit am Tisch sitzen auch Vertreter der Branchenverbände für die besonders betroffenen Wirtschaftzweige Pharma und Chemie, Maschinen-, Elektro- und Metallunternehmen, der Banken, des Gewerbes und der Tourismusindustrie. Das treffen finde «in den nächsten Tagen» statt, sagte Hans.

«Viel Verständnis»

Schneider-Ammann will die Wechselkursproblematik zudem «noch in diesem Monat» vor dem Bundesrat erörtern, wie das EVD am Freitag bekannt gegeben hatte. Der Wirtschaftsminister habe «sehr viel Verständnis» für die Sorgen der Unternehmen und Verbände, vor allem aus der Exportwirtschaft und dem Tourismus.

Der Bundesrat steht laut EVD in engem Kontakt mit der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und der Wirtschaft. Das Departement betonte, dass der Bundesrat die alleinige Zuständigkeit der SNB in der Geld- und Währungspolitik absolut respektiere. Deren Unabhängigkeit gehöre zum Erfolgskonzept der Schweiz.

(ht/sda)

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Ich habe mit US-$ zu 4.30, das £ zu 20.-- und die DM zu mehr als 1.30, kalkuliert. Die robusten Firmen von damals leben heute immer noch.. Innovation und Qualität sind gottlob eben so wichtig wie die Währungs-Umrechnungssätze!! Das sollte eigentlich BR Schneider-Amann, aber auch die von ihm jetzt einberufenen "Experten" wissen. Denn sonst hätten wir längst keinen Export mehr. Dies gilt für unseren ganzen Welthandel der schon längst vor dem EURO und der BR Leuthard florierte.
Starker CHF - Meine Erfahrung
Ich habe mit US-$ zu 4.30, das £ zu 20.-- und die DM zu mehr als 1.30, kalkuliert.
Die robusten Firmen von damals leben heute immer noch.. Innovation und Qualität sind gottlob eben so wichtig wie Umrechnungssätze!! Das sollte eigentlich BR Schneider-Amann aber auch
die "Experten" wissen. Denn sons hätten wir längst keinen Export mehr. Das auch in den Rest
der Welt!
(zu) späte Reaktion
Die Währungskrise ist nicht erst seit gestern aktuell. Offenbar ist man in Bundesbern immer noch ratlos. Wie das dann so üblich ist, bestimmt man eine Expertengruppe und diskutiert und diskutiert und diskutiert. Hat denn die Vorgängerin im EVD dieses Problem nicht erkannt?
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