Ständige Erneuerungslust als Antrieb der Automobilbranche
publiziert: Donnerstag, 5. Mrz 2009 / 07:09 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 5. Mrz 2009 / 15:17 Uhr

Genf - Bundespräsident Hans-Rudolf Merz hat in Genf den 79. Automobilsalon eröffnet. In seiner Ansprache schloss er staatliche Hilfen für Schweizer Zulieferer von krisengebeutelten Autoherstellern im Ausland aus.

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Die Fahrzeuge mit Alternativantrieben und umweltschonenden Technologien nehmen am Salon einen immer wichtigeren Platz ein.
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3 Meldungen im Zusammenhang
Über 300 Schweizer Firmen mit einem erwirtschafteten Umsatz von gesamthaft 16 Milliarden Franken seien von den Produktionseinbrüchen betroffen.

Der Ruf nach dem Staat erschalle vielerseits. Doch in der Schweiz werde es nicht zu staatlichen Interventionen kommen, sagte Merz gemäss Redetext.

Entlastung

Mit dem geplanten Einheitssatz der Mehrwertsteuer von 6,1 Prozent würde die Branche jährlich um 400 Millionen Franken entlastet, rechnete der Finanzminister dem Publikum vor.

Der Pfad der Innovation sei allerdings keine mehrspurige Autobahn, sondern ein bisweilen steiniger Weg voller unerwarteter Windungen und steiler Anhöhen. Um den Ansprüchen von Ökonomie und Ökologie gleichermassen zu genügen, forsche die Autoindustrie zur Zeit vor allem an haushälterischen Antriebstechniken und nachhaltigeren Treibstoffen.

Begehrte Stände

Ein reines Vergnügen sei seine eigene eineinhalbstündige Anfahrt im Auto nach Genf gewesen, scherzte Merz. Es sei entspannend gewesen, für einmal fein justierbare Sitzlehnen und Armpolster zu regulieren, statt turbulente Finanzmärkte.

Trotz der schweren Krise der Autoindustrie freuen sich die Veranstalter des Genfer Autosalons auf die 79. Ausgabe der alljährlichen Automesse in der Rhonestadt. An der Ausstellung sind die Stände begehrt wie eh und je.

250 Aussteller teilen sich die 77'900 Quadratmeter auf dem Messegelände. Präsentiert werden 130 Welt- und Europapremieren. Vielen Aussteller stellen Öko-Modelle vor.

(sl/sda)

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