Spanair-Flugzeug verunglückt - 100 bis 150 Tote
publiziert: Mittwoch, 20. Aug 2008 / 15:54 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 20. Aug 2008 / 21:23 Uhr

Madrid - Bei einem Flugzeugunglück auf dem Madrider Flughafen Barajas sind bis zu 146 Menschen ums Leben gekommen. Nur 27 der 173 Menschen an Bord sollen das Unglück überlebt haben, berichtete das spanische Radio am Abend.

Der Flughafen Barajas in Madrid.
Der Flughafen Barajas in Madrid.
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Die Behörden gingen von mindestens 100 Todesopfern aus. Sie befürchten weiter steigende Opferzahlen. Alle Verletzten befänden sich in kritischem Zustand. Viele von ihnen wurden in eine nahe gelegene Klinik gebracht.

Das Flugzeug, eine 20 Jahre alte Maschine vom Typ MD-82 der spanischen Gesellschaft Spanair, war über die Landebahn hinausgeschossen, in Brand geraten und in einer Senke zerschellt. Nach Medienberichten hatte ein Triebwerk Feuer gefangen. Über der Unglücksstelle hing Rauch.

An Bord der Maschine waren 173 Menschen. Der Flughafen wurde sofort gesperrt. Inzwischen wurden die Starts und Landungen in eingeschränktem Umfang wieder aufgenommen.

Höchste Alarmstufe ausgerufen

Die Einsatzleitung rief die höchste Alarmstufe aus. Ein Krisenstab koordiniert die Rettungs- und Bergungsarbeiten. Dutzende Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge rasten zum Unglücksort. Spaniens Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero unterbrach seinen Urlaub und flog nach Madrid zurück.

Laut Flugplan hätte die Spanair-Maschine mit den Flugnummern JK 5022 und LH 2554 bereits um 13.00 Uhr vom Grossflughafen Barajas Richtung Gran Canaria abheben sollen. Nach Angaben der Zeitung «El País» wurde ein erster Start aber wegen technischer Probleme abgebrochen. Gegen 14.45 Uhr geschah beim zweiten Startversuch die Tragödie.

Auf dem Flughafen von Las Palmas auf Gran Canaria trafen unterdessen Dutzende Angehörige von Fluggästen ein. Sie wurden von Mitarbeitern des Roten Kreuzes psychologisch betreut. Es wurde eine Hotline eingerichtet.

Spanair ist die zweitgrösste spanische Fluggesellschaft und gehört mehrheitlich zur skandinavischen Airline SAS. Sie befindet sich wirtschaftlich in der Krise. Mitte Juli hatte sie die Entlassung von 1100 Angestellen angekündigt - fast einen Drittel ihrer 3800-köpfigen Belegschaft.

(dl/sda)

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Spanair = Spantax?
Einst war es doch die Spantax, welche bis 1988 dauernd für Schlagzeilen, und einen schlechten Ruf sorgte. Nun erleidet Spanair dasselbe, traurige Schicksal. Ist zu hoffen, dass damit das Ende eingeläutet ist!
Spanair = Spantax?
Einst war es doch die Spantax, welche bis 1988 dauernd für Schlagzeilen, und einen schlechten Ruf sorgte. Nun erleidet Spanair dassellbe, traurige Schicksal.
Spanair ...
Spanair, gegoogelt. Eine Beschreibung ... tönt gut ... und die Praxis tönt anders ... wie so oft, leider:

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Star Alliance Mitgliedsgesellschaft Spanair entstand aus dem Gedanken heraus, allen Passagieren im Luftverkehr das gleiche Maß an Qualität zu bieten. Heute, nach 20 Jahren, ist das Unternehmen stolz, sich als erste Alternative in der spanischen Luftfahrt zu präsentieren.

Mit mehr als 327 Flügen pro Tag, davon 42 als Charter- und 285 als Direktflüge, und mehr als 3 524 Mitarbeitern, hat sich Spanair zu einem dynamischen Unternehmen entwickelt, das auf Erfahrung und stetes Wachstum setzt.

Im Moment besteht die Flotte der Spanair aus 63 Flugzeugen. Im Jahr 1999 hat die Spanair mit der europäischen AIRBUS ein Abkommen unterzeichnet, die Flotte mit 45 Flugzeugen aus der A320-Familie aufzurüsten. Es wurde entschieden, die Flugzeuge nach bekannten noch lebenden spanischen Persönlichkeiten zu benennen, darunter Camilo José Cela (Schriftsteller), Plácido Domingo (Tenor) und Juan de Avalos (Bildhauer).

Von Anfang an, seit März 1988, flogen 454,624 Passagiere mit dieser Fluggesellschaft. Und in 2007 haben sich mehr als 11,2 Millionen Passagiere für die Spanair als Fluggesellschaft ihrer Wahl entschieden. Das vorrangige Ziel von Spanair ist, ihren Passagieren ein Höchstmaß an Service zu bieten, und zwar bei den Punkten SICHERHEIT, PÜNKTLICHKEIT, BORDSERVICE und KUNDENBETREUUNG.
Pünktlichkeit lautet das oberste Gebot – für Spanair ebenso wie für seine Passagiere. Aus diesem Grund ist Spanair die einzige Fluggesellschaft, die mit ihren Passagieren seit Februar 2001 eine Pünktlichkeitsgarantie für alle Linienflüge im Inland eingegangen ist. Die wurde aus Wertschätzung zu unseren Passagieren an Bord, wie auch am Boden eingeführt.

Wenn die die Flugzeugtüren 15 Minuten nach der planmäßigen Abflugzeit verursacht durch die Fluggesellschaft schließen, werden die Passagiere wie folgt entschädigt: Passagiere der Business Avant Class erhalten ein Freiticket für einen weiteren Flug auf der gleichen Strecke und in der gleichen Klasse. Passagiere der Economy Class erhalten einen Gutschein über eine Ermäßigung von 25% beim Kauf eines Tickets der gleiche Strecke (egal in welche Richtung) und in einer beliebigen Klasse.
Spanair wurde für diese Initiative mit dem ALPHA Excellence in Marketing ausgezeichnet, in Anerkennung der Bemühungen Spanairs gegenüber seinen Passagieren und kontinuierlichen Verbesserung seiner Qualitätsstandards.

Zahlen & Fakten Anzahl der Flugzeuge: 63 (2008)
Flugzeugtypen: Boeing 717, MD 87, MD 82/83, Airbus 320, Airbus 321
Drehscheiben (Hubs): Madrid, Barcelona
Anzahl der Mitarbeiter: 3 524 (2007)
jährliches Passagieraufkommen: 11,2 Millionen (2007)
Umsatzerlöse: EUR 1,171 Milliarden (2007)
Vielfliegerprogramm: Spanair Plus
Anzahl der Destinationen: 34
Stärken im Netzwerk: Spanien und Westeuropa
Beitrittsdatum: 1. Mai 2003

Alle Angaben wurden durch die Mitgliedsgesellschaft zur Verfügung gestellt.
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Es ist halt schon so, dass wir alle die eigentlich und wirklich guten und zuverlässigen Fluggesellschaften kennen sollten und mit denen fliegen könnten - nur ist es dann oft halt etwas teuerer. Dafür sicher/er!
nur schlechte Erfahrungen...
Wenn ich diese Nachricht lese, bin ich eigentlich heilfroh, überhaupt noch zu leben! Meine Erfahrungen mit dieser Fluggesellschaft sind nämlich durchaus sehr zweifelhaft. Wir sind zu viert geflogen, notabene vier Erwachsene von Zürich nach Madrid und von Madrid nach Teneriffa, zwei Wochen später zurück. Es waren übrigens normale Linienflüge, also keine Billigtarife! Trotzdem wurden wir vom Spanair-Personal mehr als arrogant und unfreundlich bedient und die Behandlung hat einige Kopfschüttler im Flugzeug verursacht, nicht nur bei uns. Die Maschinen waren zudem durchwegs schmutzig und in eher schlechtem optischen Zustand, ich ging damals aber davon aus, dass wohl das Geld eher in die Technik investiert würde als in einwandfreie Reinigung. Tja... beim eben ausgebrannten Flugzeug wohl dann eher nicht. Wir flogen auf allen Verbindungen jeweils mit Verspätung.... um dann als Krönung beim Rückflug auf dem Madrider Flughafen anzukommen, mitten auf der Rollbahn stehen gelassen zu werden (es war kein Dock frei...), wobei aber der ganze Kerosingeruch durch die Lüftung bei stehendem aber laufendem Flugzeug in die Kabine gezogen wurde und etliche Passagiere (vor allem Kinder) sich übergeben mussten. Nach einer halben Stunde wurde uns dann mitgeteilt, dass man auf der Suche nach einer zufahrbaren Treppe sei um auszusteigen.... diese wurde dann eben weitere 30Minuten später auch gefunden und wir konnten den Anschlussflug nach Zürich nehmen, welcher inzwischen infolge der Verspätung anstelle eines Swissflugs durch eine Spanair eigene und ziemlich altersschwache Maschine ausgeführt wurde. Weder eine Entschuldigung gab's.... gar nichts.... und trotz Linienflugpreisen musste auf allen Flügen sogar der Becher Trinkwasser bezahlt werden.

NIE MEHR WIEDER..... jetzt sowieso!
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