Forscher der Universität Hamburg errechnen Kosten von Spam empirisch
Spam kostet 850 Franken pro Mitarbeiter
publiziert: Dienstag, 31. Jul 2007 / 07:30 Uhr

Rund 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr kostet die Bearbeitung von unerwünschten E-Mails. Das errechnet eine aktuelle, unabhängige Studie des Instituts für Marketing und Medien an der Universität Hamburg. Durch den Einsatz von Anti-Spam-Lösungen, die sich dem Verhalten der E-Mail-Nutzer und dem der Spam-Versender anpassen, lassen sich diese Kosten deutlich reduzieren.

Nicht nur die Anzahl der Spam-Mails treibt die Kosten, sondern vor allem die bei den Empfängern eintretenden Verhaltensänderungen.
Nicht nur die Anzahl der Spam-Mails treibt die Kosten, sondern vor allem die bei den Empfängern eintretenden Verhaltensänderungen.
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Die Studie «Kosten und Kostentreiber von unerwünschten Werbemails (Spam)» analysiert rund 1000 Mitarbeiter einer Universität in Bezug auf ihren Umgang mit Spam empirisch. Die Studie wurde von Prof. Dr. Michel Clement, Dominik Papies und Harder-Johann Boie durchgeführt.

Verhaltensänderung

Die Verfasser zeigen auf, dass nicht nur die Anzahl der Spam-Mails die Kosten treibt, sondern vor allem die bei den Empfängern eintretenden Verhaltensänderungen. Von Spam betroffene E-Mail-Nutzer kontrollieren viel öfter ihr Postfach, weil sie fürchten, wichtige Mails zu übersehen oder versehentlich zu löschen. Im Vergleich dazu fallen technische Kosten, wie zusätzlicher Speicherplatz, und der Zusatzaufwand von IT-Abteilungen weniger ins Gewicht.

Zentrale Spamfilter einsetzen

Die Studie empfiehlt deswegen den Einsatz von zentralen Spamfilter-Lösungen, die den einzelnen E-Mail-Nutzern Zugriff auf Filter-Einstellungen ermöglicht. «Filterlösungen, die starr, ohne Einflussmöglichkeit für die Anwender arbeiten, steigern das Unsicherheitsgefühl eher und stellen deswegen potenziell Kostentreiber dar», erklärt Professor Clement.

(mp/cd)

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