Spam-E-Mails: US-Börse setzt Handel teilweise aus
publiziert: Donnerstag, 8. Mrz 2007 / 19:27 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 8. Mrz 2007 / 20:29 Uhr

Washington - Nach einer Flut von Spam-E-Mails mit irreführenden Angaben hat die US-Börsenaufsicht den Handel mit den Aktien von 35 Kleinunternehmen ausgesetzt. Die Anteile werden mindestens zehn Tage vom Markt genommen.

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Eine Untersuchung soll klären, wer hinter dem massenhaften Versand solcher E-Mails steht.
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Der Schritt solle Investoren davor bewahren, aufgrund falscher Angaben in den Werbe-E-Mails Anteile der betroffenen Firmen zu kaufen, teilte die Aufsichtsbehörde SEC mit.

Jede Woche würden etwa 100 Millionen solcher E-Mails verschickt, die «dramatische Anstiege im Aktienwert und im Handelsvolumen» auslösten, wobei viele Anleger ihr Geld verlören.

«Operation Spamelot»

Die SEC kündigte an, verstärkt gegen solche unlauteren Methoden vorzugehen. Das Projekt trage den Namen «Operation Spamelot».

Eine Untersuchung soll klären, wer hinter dem massenhaften Versand solcher E-Mails steht. Die Nachrichten enthielten oft unwahre Angaben über neu entdeckte Vorkommen an Bodenschätzen oder die Neuentwicklung viel versprechender Produkte.

Von der Handelsaussetzung betroffen sind Firmen wie etwa America Asia Petroleum Corp., Equitable Mining Corp. und Koko Petroleum Corp.

(bert/sda)

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