Sonntagsverkauf: Gegner holen auf
publiziert: Mittwoch, 16. Nov 2005 / 18:32 Uhr

Bern - Wäre am letzten Wochenende über den erweiterten Sonntagsverkauf und die Gentechfrei-Initiative abgestimmt worden, so wären beide Vorlagen angenommen worden.

Die Zustimmung zur Änderung des Arbeitsgesetzes hat abgenommen.
Die Zustimmung zur Änderung des Arbeitsgesetzes hat abgenommen.
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Die Zustimmung zur Änderung des Arbeitsgesetzes hat jedoch abgenommen.

54 Prozent der Stimmenden hätten ein Ja für die Revision des Arbeitsgesetzes in die Urne gelegt, wie aus der jüngsten Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag der SRG SSR idée suisse hervor geht. 40 Prozent der Befragten hätten die Vorlage abgelehnt, 6 Prozent waren noch unentschlossen.

Skepsis in der Westschweiz

Damit haben die Gegner der Arbeitsgesetz-Änderung gegenüber der Umfrage im Oktober 7 Prozent aufgeholt, die Ja-Seite verlor 5 Prozent. Besonders in der Romandie ist die Skepsis gewachsen: Nur noch 47 Prozent der dort Befragten sprachen sich für den erweiterten Sonntagsverkauf aus. Im Oktober waren es noch 68 Prozent gewesen.

Der Nein-Anteil stieg in der Westschweiz auf 44 Prozent (Oktober: 23 Prozent), unverändert 9 Prozent waren unentschlossen. In der italienischen Schweiz hätten nur noch 43 Prozent (52 Prozent) der Vorlage zugestimmt, 49 Prozent (44 Prozent) hätten sie abgelehnt. Unentschlossen waren 8 Prozent (4 Prozent).

Einzig in der deutschen Schweiz blieben die Anteile stabil: 57 Prozent (56 Prozent) hätten Ja gestimmt, 38 Prozent (35 Prozent) Nein und 5 Prozent (9 Prozent) waren unentschlossen. Bei der ersten Umfrage waren zur Arbeitsgesetz-Revision noch in allen Landesteilen Ja-Mehrheiten registriert worden.

Keine Veränderung bei Gentechfrei-Initiative

Bei der Gentechfrei-Initiative hat sich dagegen seit der ersten Umfrage kaum etwas bewegt: 48 Prozent (47 Prozent) hätten ja gesagt, 36 Prozent (unverändert) nein und 16 Prozent (17 Prozent) waren unentschlossen.

Dies ist nach Ansicht der Forscher von gfs.bern eher überraschend, weil bei Initiativen die Zustimmungsbereitschaft in der Regel mit zunehmender Dauer des Abstimmungskampfs sinkt. Auch der Anteil der Gegner hat - entgegen den Erfahrungen bei anderen Abstimmungen nicht zugenommen.

(bert/sda)

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