Skype-Gründer wirft das Handtuch
publiziert: Mittwoch, 3. Okt 2007 / 17:41 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 3. Okt 2007 / 22:20 Uhr

New York/Berlin - Der Gründer und bisherige CEO der eBay-Tochter Skype, Niklas Zennström, tritt von seinem Amt zurück und wechselt in den Aufsichtsrat, berichtet das US-Branchenportal Cnet am Montag.

Der Gründer und bisherige CEO der eBay-Tochter Skype, Niklas Zennström.
Der Gründer und bisherige CEO der eBay-Tochter Skype, Niklas Zennström.
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Im Rahmen eines «earn-out Agreements» zahlte das Auktionshaus bereits im September 2005 rund 375 Mio. Euro für den VoIP- und Messaging-Anbieter - je nach Geschäftsentwicklung beträgt der Kaufpreis maximal 1,2 Mrd. Euro.

So wird erwartet, dass eBay diese 375 Mio. Euro sowie den zusätzlichen Betrag von 640 Mio. Euro im nächsten Quartalsbericht als sogenannte Wertberichtigung aufscheinen lässt.

Vor diesem Hintergrund verdichten sich die Gerüchte um einen möglichen Verkauf von Skype wegen mangelnder Rentabilität.

«Hohe Nutzerzahlen, Umsätze zu gering»

«Wie bei allen Internet-Geschäftsmodellen liegt das Hauptproblem darin, dass man zwar viele Nutzer für die Dienste begeistern kann und diese auch gut durchdacht sind, jedoch zu geringe Umsätze am Ende herauskommen», erläutert Philipp Bohn, Analyst bei Berlecon Research.

Branchenbeobachtern zufolge werden die Ausstände an Skype die eBay-Zahlen noch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres belasten. Auch wird die Transaktion von Marktbeobachtern nach zwei Jahren als «zu teuer» für das Online-Auktionshaus bewertet. Schliesslich hat Skype bis Ende Juni 2007 nur rund 90 Mio. Dollar Umsatz generiert.

Erwartungen nicht erfüllt

Bohn beurteilt diese Performance als «hinter den Erwartungen zurückgeblieben» und charakterisiert das eBay-Geschäft im Nachhinein als einziges Investment in steigende Skype-Mitgliederzahlen. «Zwar stieg die Zahl der Nutzer von 57 auf nunmehr 220 Mio., dennoch ist der Erlös mit zwölf bis 13 Cent pro Nutzer viel zu gering, um unter dem Strich langfristig profitabel zu sein», so Bohn.

Die Nutzerzahlen seien demnach zwar bemerkenswert, dennoch liessen sich diese nur schwer einer monetären Rechnung unterziehen. Weitere grosse Investitionen sollten somit künftig nötig sein.

Schwarze Zahlen

Ob sich vor dem Hintergrund der aktuellen Gerüchte ein Verkauf von Skype tatsächlich abzeichnet, bezweifelt der Experte zum jetzigen Zeitpunkt. Aller Unkenrufe zum Trotz legt der VoIP- und Messaging-Anbieter mittlerweile sogar schwarze Zahlen vor, was zum Zeitpunkt der Übernahme 2005 nicht prognostiziert werden konnte. Hauptgeschäftsbereiche sind vor allem die Dienste Skype-In und Skype-Out, wobei vor allem Letzterer mit Problemen zu kämpfen hat.

Laut einem aktuellen Bericht der BBC habe eBay den Skype-Aktionären in Aussicht gestellt, weitere 195 Mio. Dollar zu zahlen. Voraussetzung dafür wäre, dass eBay dafür einen Anteil an Skype von 50 Prozent oder mehr noch vor März 2008 an einen anderen Interessenten verkaufen könne.

(bert/pte)

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