Sinkender Ölpreis macht Shell zu schaffen
publiziert: Mittwoch, 29. Apr 2009 / 11:58 Uhr

London - Europas grösster Ölkonzern Royal Dutch Shell hat im ersten Quartal einen kräftigen Gewinneinbruch verbucht. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 3,3 Mrd. Dollar 58 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Europas grösster Ölkonzern Royal Dutch Shell hat im ersten Quartal einen kräftigen Gewinneinbruch verbucht.
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Royal Dutch Shell liegt damit im Trend der Ölbranche: Einen ähnlich starken Einbruch der Gewinne hatte am Vortag der britische Konkurrent BP gemeldet.

Ohne einen einmaligen Zugewinn belief sich das Ergebnis bei Shell auf 2,96 Mrd. Dollar, wie das britisch-niederländische Unternehmen amitteilte. Die Öl- und Gasproduktion fiel um 3,6 Prozent auf durchschnittlich 3,4 Mio. Fass (159 Liter) pro Tag.

Grund war nicht nur die gesunkene Nachfrage, sondern auch, dass neue erschlossene Ölfelder rückläufige Fördermengen in bestehenden Feldern nicht völlig ausgleichen konnten.

Rückgänge verbuchten auch andere Sparten des Konzerns. So gingen die Gewinne der Raffinerien von Shell ebenso zurück wie beim Benzinverkauf und im Bereich der Erdölchemie. Besonders augenfällig war der Rückgang im Vergleich zum ersten Quartal 2008 bei der nur mit hohem Aufwand möglichen Ausbeutung von Ölsanden in Kanada - von 249 Mio. Dollar im Plus auf jetzt 42 Mio. Dollar im Minus.

(smw/sda)

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