Simulationstools für Personensicherheit und Handel
publiziert: Freitag, 23. Dez 2005 / 10:31 Uhr / aktualisiert: Freitag, 23. Dez 2005 / 17:23 Uhr

Experten treffen in vielen Bereichen wichtige Entscheidungen, die die Sicherheit und das finanzielle Wohlergehen vieler Menschen stark beeinflussen. Mit den Simulationstools SimWalk für die Sicherheit von grossen Menschenmengen und ShopSim für Shopping Center und Handel entwickelt das Start-up Savannah Simulations AG Softwaretools, mit denen Experten ihre Entscheidungen optimieren können.

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Mit SimWalk kann zum Beispiel die Evakuation eines Stadions simuliert werden.
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Die Umwelt wird immer komplexer und die Entscheidungen für Experten immer schwieriger. Und die Auswirkungen dieser Entscheidungen sind oft so komplex, dass sie der Mensch nicht mehr nachvollziehen kann. Hier liegt der enorme Nutzen von Simulationstools, die es erlauben, die Folgen von Entscheidungen vorgängig zu simulieren und die besten zu wählen.

Bisherige Simulationssoftware ist aber dazu für den durchschnittlichen Fachexperten nicht geeignet, weil sie zu grosses Simulations-Knowhow voraussetzt. Die Tools von Savannah Simulations dagegen helfen den Fachexperten, ihr Problem zu lösen, ohne dass sie sich mit der Simulationstechnik auseinandersetzen müssen.

Alex Schmid, Gründer der Savannah Simulations AG, beschäftigte sich schon seit mehrerern Jahren mit Simulationen. Der Startschuss zur Gründung des Unternehmens gab aber im Jahre 2003 die fast gleichzeitige Bekanntschaft mit zwei Entwicklern, die vielversprechende Simulationen an ihren Hochschulen entwickelt hatten. Der Entschluss war schnell gefasst: diese Simulationen haben kommerzielles Potential. Die daraus entstandenen Produkte sind SimWalk, eine Fussgänger-Simulationssoftware für die Evakuation von Sportstadien oder die Optimierung von Personenströmen in Flughäfen und grossen Bahnhöfen; und ShopSim, mit der der Umsatz in Shopping Centern oder anderen Handelsplätzen optimiert werden kann. „venture plan“ und „venture training“ boten dann das notwendige „Handwerkszeug“, um dem Unternehmen einen soliden Boden zu geben.

Die Kundschaft von Mexiko über Südafrika bis Japan bestätigte bald die internationale Aus-richtung des Unternehmens. Die Simulationstools helfen Experten überall auf der Welt, bes-sere Entscheidungen zu treffen. Bereits sind auch weitere interessante Simulationstools in Entwicklung, die die Produktepalette ergänzen werden. Ziel des Unternehmens ist es, der internationale „Hub“ für Simulationstools zu werden, weshalb auch das Geschäftsmodell pri-mär auf dem Online-Vertrieb basiert.

Seit 2005 firmiert das Unternehmen als AG, und ein in diesem Jahr gesprochener KTI-Beitrag für die Weiterentwicklung der Simulationssoftware SimWalk wird dem Produkt auf dem internationalen Markt weitere Chancen eröffnen.

(Rinaldo Dieziger/IFJ)

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