Sika mit starkem Wachstum in Schwellenländern
publiziert: Freitag, 30. Jul 2010 / 07:44 Uhr / aktualisiert: Freitag, 30. Jul 2010 / 08:23 Uhr
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Sika legt im ersten Halbjahr zu.
Sika legt im ersten Halbjahr zu.

Baar - Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat dank starkem Wachstum in den Schwellenländern im ersten Halbjahr 2010 zugelegt und Marktanteile gewonnen. Der Reingewinn kletterte um 63,4 Prozent auf 150,5 Mio. Franken.

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Der Betriebsgewinn (EBIT) lag mit 216,5 Mio. um 46 Prozent über dem Vorjahr, wie der Baarer Konzern mitteilte. Das Unternehmen begründete den Anstieg mit reduzierten Personalaufwendungen und niedrigen Materialkosten.

Der Umsatz stieg um 5,6 Prozent auf 2,09 Mrd. Franken. Darin enthalten ist ein Akquisitionseffekt von 1,9 Prozent. Zudem wirkten sich Wechselkursveränderungen mit -1,1 Prozent negativ aus.

Mit dem Halbjahresergebnis übertraf Sika die Schätzungen der Analysten. Diese hatten im Durchschnitt mit einem Reingewinn von 131,7 Mio. Fr. und einem Umsatz von 2 Mrd. Fr. gerechnet.

Starkes Wachstum in China

Währungsbereinigt ist Sika in allen Regionen gewachsen. Vor allem im asiatisch-pazifischen Raum wurden hohe Wachstumsraten erzielt. Der Umsatz stieg hier um 23,8 Prozent. In China konnte der Erlös im Vergleich zur Vorjahresperiode gar um satte 40 Prozent gesteigert werden.

Bescheidener fiel das Wachstum in Nordamerika (+5,6 Prozent) und Nord- und Südeuropa aus (+2,2 respektive +1,3 Prozent).

Umsätze litten

Die Umsätze mit Produkten für Aussenanwendungen litten im ersten Quartal des Jahres erheblich wegen des lang andauernden, schneereichen Winters, welcher die Bauaktivitäten in Europa und Nordamerika bremste.

Im zweiten Quartal normalisierten sich die Bedingungen und der Umsatz mit Produkten für die Bauindustrie stieg insgesamt um mehr als 7 Prozent. Im Halbjahr betrug das Umsatzwachstum währungsbereinigt 3,5 Prozent, inklusive eines Akquisitionseffekts von 2,2 Prozent.

Der Umsatz mit Produkten für die industrielle Fertigung stieg um 20,1 Prozent. Zu diesem Erfolg trugen die Lieferungen an die Automobilindustrie für neue Fahrzeugmodelle bei. Positiv habe sich zudem die deutlich angestiegenen Produktionszahlen für Automobile, Busse und zum Teil auch für Nutzfahrzeuge beigetragen.

(ade/sda)

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