32,2 auf 30,3 Prozent
Schweizer Radio und Fernsehen verliert leicht Marktanteile
publiziert: Mittwoch, 20. Jan 2016 / 11:44 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 20. Jan 2016 / 13:37 Uhr
Der Marktanteil von SRF ging leicht zurück.
Der Marktanteil von SRF ging leicht zurück.

Zürich - Trotz Service-Public-Diskussion und Kritik an einzelnen Sendeformaten: Die TV-Sender von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) stehen in der Zuschauergunst weiter zuoberst. Auch im vergangenen Jahr waren in Schweizer Stuben am häufigsten Sender von SRF eingeschaltet.

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Der Marktanteil ging im Tagesschnitt allerdings leicht zurück, von 32,2 auf 30,3 Prozent. Auch in den wichtigsten Stunden des Tages, dem Hauptabend von 19 bis 22.30 Uhr, verlor SRF leicht Zuschauer. Hier ging der Marktanteil auf 38,8 (Vorjahr 41) Prozent zurück. Dies geht aus den Zuschauerzahlen hervor, die SRF am Mittwoch publizierte.

Überrascht ist man beim SRF davon allerdings nicht, weil 2015 keine grossen Sportereignisse stattfanden. Die Marktanteile seien erwartungsgemäss etwas zurückgegangen. «Natürlich sind die fehlenden Sportereignisse aber nicht der alleinige Grund», räumte SRF-Direktor Ruedi Matter vor den Medien ein. Es gebe immer mehr Konkurrenz.

Vor allem am späteren Abend bekunden SRF-Sendungen Mühe, Zuschauer vor die Mattscheibe zu bringen und dort auch zu halten. Sendungen wie Rundschau, Club und Arena sind, was die Quote betrifft, unter Druck. Auf ihrem Sendeplatz seien sie aber nach wie vor Spitzenreiter, betonte Matter. «Das ist das, was uns interessiert.» Zudem seien diese Formate wichtig für das Land.

Politisch unter Druck

Unter Druck ist das SRF auch politisch. Das gebührenfinanzierte Fernsehen steht zunehmend in der Kritik. Matter betonte allerdings, dass sich dieser Druck «nicht auf die Gestaltung unserer Programme ausgewirkt hat.» Aber allen im Haus sei natürlich bewusst, dass man beste Qualität bieten müsse. «Dazu gehört auch, dass wir journalistisch unabhängig bleiben.»

Im laufenden Jahr dürfte es SRF - zumindest was die Marktanteile betrifft - wieder etwas einfacher haben. Mit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels, den Olympischen Sommerspielen in Rio, der Fussball-Europameisterschaft in Frankreich sowie dem Schwing- und Älplerfest in Estavayer-le-Lac stehen gleich mehrere Grossereignisse auf dem Programm.

Einer der zahlreichen Themenschwerpunkte in diesem Jahr widmet sich einem fiktiven achttägigen Stromausfall in der Schweiz. In einer Dokumentation «Blackout Schweiz» zeichnet das SRF nach, welch drastische Folgen ein solcher Stromausfall hätte. Innert weniger Tage würde sich das Land in einen rechtsfreien Raum verwandeln, in dem nicht einmal mehr die Wasser- und Lebensmittelversorgung funktioniert würde.

(cam/sda)

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