Schweizer Pastakonsum: Auf dem 2. Platz europaweit
publiziert: Donnerstag, 5. Mrz 2009 / 09:29 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 5. Mrz 2009 / 13:03 Uhr

Bern - Teigwaren sind hierzulande nach wie vor beliebt: Ganze 9,66 Kilogramm ass ein Mensch in der Schweiz durchschnittlich im vergangenen Jahr. Das sind 160 Gramm oder zwei Teller Spaghetti mehr als im Vorjahr (9,5 Kilogramm).

Die Schweizer Hersteller verarbeiten für Eierteigwaren ausschliesslich Eier aus Boden- oder Freilandhaltung.
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Entwicklung von Exportmärkten für die Food Industrie
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Damit liege der Schweizer Pastakonsum europaweit auf dem zweiten Platz nach Italien, teilte die Vereinigung der Schweizerischen Teigwarenindustrie (Swiss Pasta) mit.

Der Rekordwert von 2005 bleibt dadurch aber weiterhin unangetastet. Zum Vergleich: Im Rekordjahr waren pro Person noch 10,06 Kilogramm auf den Teller gekommen.

Die sieben Schweizer Teigwarenfabriken verkauften mit 49'519 Tonnen 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der gesamte Schweizer Teigwarenkonsum betrug 74'451 Tonnen (+3 Prozent). Davon wurden 31 438 Tonnen importiert (+5,6 Prozent), 90 Prozent davon allein aus Italien.

Teurerer Hartweizen

Der Export nahm mit 6506 Tonnen um 13,7 Prozent zu. Rund die Hälfte davon werde allein nach Deutschland exportiert, sagte Beat Hodler, Geschäftsführer von Swiss Pasta, der Nachrichtenagentur SDA. Auch nach England und Österreich werden je über 20 Prozent exportiert. Zusammen werden 97 Prozent der Exporte in diese drei Länder geliefert.

Im vergangenen Jahr seien die wichtigsten Rohstoffe in einem nie erlebten Mass verteuert worden, hiess es in der Mitteilung. Die Weltmarktpreise für Hartweizen hätten sich von Mitte 2007 bis Juni 2008 mehr als verdreifacht. Dank langfristiger Beschaffungsverträge hätten sich die Verkaufspreise jedoch nur moderat erhöht.

Die Schweizer Hersteller verarbeiten für Eierteigwaren schon lange ausschliesslich Eier aus Boden- oder Freilandhaltung, wie Swiss Pasta weiter mitteilte. Dieser Trend setze sich zunehmend auch in der EU durch, was zu einer Verknappung des Angebots und dadurch zu einer Erhöhung der Preise um rund 20 Prozent geführt habe.

(sl/sda)

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