Roche, Nestlé und Novartis
Schweizer Börsenschwergewichte führen europäische Rangliste an
publiziert: Dienstag, 29. Dez 2015 / 15:24 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 29. Dez 2015 / 15:49 Uhr
Roche, Nestlé und Novartis führen die europäische Rangliste an.
Roche, Nestlé und Novartis führen die europäische Rangliste an.

Zürich - Die wertvollsten Unternehmen der Welt sind die US-amerikanische IT-Giganten. Darin spiegelt sich die amerikanische Innovationskraft. Die europäische Rangliste wird von den Schweizer Börsenschwergewichten Roche, Nestlé und Novartis angeführt.

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Die weltweit zehn wertvollsten Unternehmen haben ihren Sitz in den USA und fünf davon sind führend in der Kommunikations- und IT-Branche. Gemessen an der Marktkapitalisierung nimmt Apple die Spitzenposition ein, gefolgt vom Google-Nachfolgeunternehmen Alphabet und dem Technologiekonzern Microsoft.

Rang sechs und sieben belegen Amazon und Facebook, so die aktuelle Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY).

Als erstes europäisches Unternehmen nimmt der Basler Pharmakonzern Roche Rang 13 ein. Unmittelbar dahinter rangieren der Lebensmittelkonzern Nestlé und der Pharmakonzern Novartis. Damit belegen Schweizer Konzerne die drei europäischen Spitzenpositionen.

Das Ranking spiegelt die Schwäche Europas

Unter den Top 300 reihen sich elf Schweizer Unternehmen ein, darunter drei Neuzugänge: der Versicherer Ace auf Platz 271, der Rückversicherer Swiss Re auf Platz 284 und der Agrochemiekonzern Syngenta auf Platz 286. Daneben figurieren UBS (Rang 106) und Credit Suisse (Rang 230), ABB (Rang 237), Richemont (Rang 238) und der Versicherer Zürich (Rang 266) auf der Liste der weltweit 300 teuersten Unternehmen.

Die Liste der Top 100 spiegelt die aktuelle Schwäche Europas. Binnen eines halben Jahres ist die Anzahl europäischer und russischer Unternehmen von 28 auf 26 gesunken. Nordamerika stellt mit 55 Unternehmen über die Hälfte der Top 100. Der Währungsverlust des Euro und des Rubel habe dazu geführt, dass Unternehmen aus diesen Währungszonen schwächer platziert seien, heisst es dazu bei EY.

Darüber hinaus zeigt sich im Ranking der Top 300, dass Europa der US-amerikanischen Innovationskraft hinterher hinkt. Von den 21 Unternehmen der IT-Branche haben 13 ihren Sitz in den USA, während gerade mal zwei aus Europa stammen.

Bei EY sieht man den Grund dafür darin, dass Gründungskultur in den den USA einen ungleich höheren Stellenwert geniesse als in Europa. Europäische Unternehmen müssten nun einen hohen Effort leisten, "um den Anschluss nicht gänzlich zu verpassen".

Tendenziell sinkende Börsenwerte

Im Vergleich zum EY-Börsenranking von Mitte 2015 sind die Hauptverlierer die Öl- und Bergbaukonzerne. Branchenprimus Exxon ist im vergangenen halben Jahr von Rang vier auf Rang fünf gerutscht.

Unter den Top 100 haben die acht Unternehmen dieser Branche 16 Prozent an Wert eingebüsst. Und der Wert des Schweizer Rohstoffunternehmens Glencore hat sich derart verringert, dass der Konzern aus den Top 300 herausgerutscht ist.

In der Liste der Top 100 zeigt sich insgesamt der Trend sinkender Börsenwerte. So ist der Wert von Apple, dem teuersten Unternehmen weltweit, im letzten halben Jahr um 18 Prozent auf knapp 596 Milliarden US-Dollar gesunken.

Unter den Top 100 haben 57 Prozent der Unternehmen an Börsenwert eingebüsst. Insgesamt sank die Marktkapitalisierung der Top 100 im zweiten Halbjahr 2015 um etwa ein Prozent auf 15,8 Billionen US-Dollar, nachdem der Börsenwert im ersten Halbjahr noch um drei Prozent gestiegen war.

Auch der Börsenwert der drei Schweizer Unternehmen Roche, Nestlé und Novartis gab um gut drei Prozent nach und sank von insgesamt 735 Milliarden US-Dollar auf 709 US-Dollar.

(nir/sda)

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