Schweizer Börse gibt auf breiter Front nach
publiziert: Freitag, 9. Mai 2008 / 18:25 Uhr / aktualisiert: Freitag, 9. Mai 2008 / 21:20 Uhr

Zürich - Verluste auf breiter Front haben am Freitag die Schweizer Börse geprägt. Neue Hiobsbotschaften aus dem Finanzbereich, der von einem Rekord zum anderen eilende Ölpreis und Programmverkäufe belasteten den Aktienmarkt.

Neue Hiobsbotschaften liessen den SMI um 1,35 Prozent sinken.
Neue Hiobsbotschaften liessen den SMI um 1,35 Prozent sinken.
Unter besonderem Druck standen die schwer gewichteten Bluechips sowie einzelne Finanzwerte. Der SMI, der vor einer Woche bei 7666 Punkten aus dem Handel ging, schloss um 1,35 Prozent tiefer mit 7483,97 Punkten. Der breite SPI verlor 1,29 Prozent auf 6290,45 Punkte.

Ein Verlust von rund 8 Mrd. und eine Kapitalerhöhung von 12,5 Mrd. Dollar beim weltgrössten Versicherungskonzern AIG und tiefrote Zahlen auch bei der deutschen Allianz drückten auf die Aktien der Versicherer Zurich, Swiss Re und Bâloise. Dies zeige, dass die Kreditkrise noch nicht bewältigt sei, hiess es.

Banken litten unter Abgaben

Der Titel von Swiss Life ermässigte sich am Tag des Starts des Aktienrückkaufprogramms über 2,5 Mrd. Fr. um 0,8 Prozent und hielt sich damit etwas besser als die übrigen Versicherer.

Auch die Banken litten unter Abgaben. Händler erwähnten erneut die Pläne der US-Börsenaufsicht für strengere Regeln für Investmentbanken. Es wird befürchtet, dass das neue Verluste an den Tag bringen und weitere Kapitalmassnahmen erforderlich machen könnte.

Starker Franken

Die Aktie der Grossbank UBS verlor 0,9 Prozent. Am (heutigen) Freitag konnte das Anrecht aus der Aktiendividende letztmals gehandelt werden. Die gegen Ende Mai beginnende Kapitalerhöhung bringt eine grössere Verwässerung.

Die Titel der Credit Suisse verloren 1,1 Prozent. Die Aktien von Julius Bär schwächten sich um 1,5 Prozent ab. Der Vermögensverwalter hatte sich positiv über die Neugeld-Entwicklung in den ersten vier Monaten geäussert. Die schwachen Aktienmärkte und der starke Franken schlugen sich aber in einem Rückgang der verwalteten Vermögen nieder.

Spekulationen um Rieter

Bei Rieter hielten die spekulativen Käufe an. Der Titel legte 1,2 Prozent auf 398 Fr. zu. Der Einstieg des Belag- und Klebstoffherstellers Forbo beim Autozulieferer und Textilmaschinenbauer bot Diskussionsstoff. Händler spekulierten, dass es in der Schweizer Maschinenbaubranche zu Zusammenschlüssen von Unternehmensbereichen oder ganzen Unternehmen kommen könnte.

Die Aktien von Schweizerhall schnellten 6,8 Prozent hoch. Der Pharmazulieferer steht nach eigenen Angaben in Deutschland kurz vor der Zulassung eines Nachahmermedikaments für das Blutverdünnungsmittel Plavix des französischen Pharmakonzerns Sanofi-Aventis.

Petroplus sacken ab

Dagegen sackten die Aktien des Raffineriebetreibers Petroplus um 5,5 Prozent ab und erreichten zeitweise ein Rekordtief. Der steigende Ölpreis schmälere die Margen immer stärker, hiess es. Auch die Chemiekonzern litten unter dem Ölpreis.

< Bei der Schwäche der drei defensiven Titel Nestlé, Novartis und Roche erwähnten Händler charttechnische Faktoren und futuresbezogene Abgaben und Programmverkäufe. Marktteilnehmer verkauften Futures, um ihre Portfolios abzusichern. Das wirkt sich am stärksten bei diesen Schwergewichten aus. Novartis verloren 1,7 Prozent, Nestle 1,3 Prozent und Roche 1,1 Prozent.

(tri/sda)

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