Schweiz: AKWs halten Beben der Stärke 7 aus
Schweizer AKWs sicher bis zu einer Erdbebenstärke 7
publiziert: Sonntag, 13. Mrz 2011 / 14:05 Uhr
Alle AKWs, ausser Mühleberg, haben den Nachweis erbracht, dass sie Erdbeben der Stärke 7 überstehen würden.
Alle AKWs, ausser Mühleberg, haben den Nachweis erbracht, dass sie Erdbeben der Stärke 7 überstehen würden.

Brugg - Nach Angaben des Eidg. Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI) sind die Schweizer Atomkraftwerke bis zu einem Erdbeben der Stärke 7 sicher. «Das ist vereinfacht gesagt die Stärke, auf welche die Sicherheit der Schweizer Werke ausgelegt ist», sagte Georg Schwarz, Leiter des Bereichs Kernkraftwerke beim ENSI, am Sonntag.

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Zur Bauzeit der Atomkraftwerke habe man die Gefahr durch Erdbeben unterschätzt. Damals sei davon ausgegangen worden, dass eine Sicherheit bis zur Stärke 5 ausreiche, sagte Schwarz gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Da die Vorgaben von den AKW-Betreibern aber stets konservativ ausgelegt worden seien, habe schon zu Beginn höherer Schutz bestanden.

Heute orientiere sich das ENSI an Studien, die davon ausgingen, dass sich in gewissen Gebieten der Schweiz - etwa im Wallis, in Graubünden oder im Raum Basel - einmal pro 100'000 Jahre ein Erdbeben der Stärke 7 ereignet. In einer ersten Runde seien deshalb in den letzten vier Jahren alle Atomkraftwerke aufgerüstet worden.

Derzeit laufe in den Atomkraftwerken eine zweite Runde mit Untersuchungen zur Erdbebensicherheit. Gemäss Schwarz haben alle Kraftwerke ausser Mühleberg den Nachweis erbracht, dass sie Erdbeben der Stärke 7 ohne Probleme überstehen würden. «Mühleberg hat den Nachweis bei uns eingereicht», sagte Schwarz. Dieser werde nun geprüft.

Schwarz weist darauf hin, dass die Schweiz im Gegensatz zu Japan nicht in einem Erdbebengebiet liege. Ausserdem bestehe auch keine Tsunami-Gefahr. Das verheerende Erdbeben in Japan vom Freitag erreichte eine Stärke von 9,0. «Auf diese Stärke waren die japanischen Atomkraftwerke nicht ausgerichtet», schätzt Schwarz.

Kritisch gegenüber den ENSI-Angaben zeigt sich Geri Müller, grüner Nationalrat aus dem Aargau und Präsident der atomkritischen Energiestiftung Schweiz. Müller rief in Erinnerung, dass es auch in der Schweiz bereits schwere Erdbeben gegeben habe, zuletzt eines mit der Stärke 7 in Basel vor rund 650 Jahren.

(asu/sda)

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Sicher?
Niemand, auch nicht der absoluteste Befürworter der Atomkraft, kann 100%-ige Sicherheit eines Atomkraftwerkes garantieren. Diese müsste jedoch gegeben sein, denn man kann ein Atomkraftwerk nicht reparieren, wenn es mal zu einem Schaden kommt, der über ein gewisses Mass hinaus geht.
Die Diskussionen um die Sicherheit der Atomkraftwerke und dass es in der Schweiz keine so starke Erdbeben wie in Japan (wer kann denn das garantieren?) und auch keine Sunamis gäbe, gehen am Thema völlig vorbei.
Die japanischen Atommeiler haben ja alles überstanden, das Beben und den Sunami, das Werk ist explodiert, weil kein Strom zur Kühlung mehr zu Verfügung stand! Einen Stromausfall kann es aber auch in der Schweiz geben, z.B. durch einen Terrroranschlag, einen Meteoriten oder auch nur durch einen Flugzeugabsturz..
Wir hätten dann keinerlei Möglichkeiten, die Menschen aus der Gefahrenzone zu evakuieren, wie man in Tschernobyl noch konnte. Wir müssten nach Deutschland oder Frankreich auswandern! Das sollte sich die SVP mal überlegen!
Die Ukraine braucht übrigens noch heute, 25 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl, ca. 5% ihres BIP zur Sanierung der Folgeschäden, das muss man sich mal vorstellen!
Also weg mit dieser Technologie!
Atomlobby
Typischerweise ist die SVP die einzige Partei die bisher keinen Handlungsbedarf sieht. Diesen Kurs wir die SVP aber wahrscheinlich noch ändern, es sind bald Wahlen.

Jetzt wird sich wieder mal zeigen wie unglaublich verfilzt die FDP und SVP ist mit der Atomlobby.
Für diese beiden Parteien steht jetzt viel auf dem Spiel.
Bin sehr gespannt wie, vor allem, die SVP dieses "Problem" meistern werden.

Denn eines ist klar, neue AKW's in der Schweiz - wer heute noch daran glaubt/festhält - hat den Bezug zur Realität verloren.
Wenn man sieht was schon gestern in Deutschland los war auf dem politischen Parkett, wird erahnen können, dass die Bevölkerung, sei es hier oder weiter nördlich, nie JA sagen wird zu neuen AKW's oder das Laufzeitverlängerungen wie in Deutschland wieder sehr in Frage gestellt werden.

Mit absoluter Sicherheit kann man voraussagen, dass die Atombefürworter in der Schweiz, jetzt wieder behaupten werden, unsere AKW's seien absolut Sicher.
Wasserfallen (FDP) hat ja bereits schon so einen schönen grotesken Satz losgelassen.

Die Swissair untergehen? NIE
Die UBS vor Bankrott bewahren? NIEEEEEE
Ein Atomunfall? NIEEEEEEEEEEE
wir sitzen auf einem Pulverfass
Das Datum eines möglichen Erdbebens lässt sich auch in unserem Land nicht im Voraus bestimmen. Mit welcher Stärke es dann eintritt, kann ebenfalls nicht vorhergesagt werden. Es tönt beruhigend, wenn die Sicherheit unserer AKW's bis Magnitude 7.0 ausgelegt ist. Wenn man aber weiss, dass diese Skala nicht linear sondern exponentiell berechnet ist, der bleibt skeptisch: (Die Richter-Skala ist nicht linear sondern logarithmisch zur Basis 10: d.h die Stärke wächst exponentiell zur Basis 10. Die jeweils nächst höhere Stufe entspricht einer 10-mal größeren Erdbebenstärke).

Ein Restrisiko bleibt auch bei andern Energiegewinnungsarten, denken wir doch nur an den Bruch eines Staudamms bei einem Erdbeben.

Nun wird bestimmt eine Sicherheitsdebatte im Parlament und sonstwo auf der politischen Bühne stattfinden.

Was meiner Meinung nach nicht in den Hintergrund treten darf, ist die Frage der sicheren Endlagerung des Atommülls. Dieses Problem schiebt unsere Landesregierung einfach vor sich her, fast nach dem Motto, nach uns die Sintflut.

Es kommt nicht von ungefähr, dass keine Versicherung das Risiko versichert, welches ein AKW darstellt.
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