Schweiz entwickelt einen Roboter
publiziert: Samstag, 1. Sep 2012 / 23:54 Uhr
Roboy wird am 9. März 2013 an der in Zürich stattfindenden internationalen Robotikmesse 'Robots on Tour' der Weltöffentlichkeit präsentiert.
Roboy wird am 9. März 2013 an der in Zürich stattfindenden internationalen Robotikmesse 'Robots on Tour' der Weltöffentlichkeit präsentiert.

Dank Crowd-Funding entsteht innert neun Monaten der erste sehnengesteuerte, humanoide Roboter der Schweiz. Anlässlich des 25 Jahre Jubiläums des Artificial Intelligence Laboratory der Universität Zürich von Prof. Dr. Rolf Pfeifer entwickelt ein Projektteam aus Wissenschaft und Industrie den humanoiden Roboter 'Roboy'. Doch schon jetzt kann die Entwicklung mitverfolgt und unterstützt werden.

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Webseite von Roboy
roboy.org

Seit Juni 2012 ist das Projektteam mit der Umsetzung von aktuellstem Robotikwissen in einen neuen humanoiden Roboter beschäftigt. 'Roboy' wird mit einer Grösse von 1.30 m eine dem Menschen nachempfundene Anatomie und Bewegungscharakteristik aufweisen und soll die Besucher an der 'Robots on Tour' mit Gesichtserkennung und Sinnen wie Hören und Reden begeistern. Mit 'Roboy' möchte das Projektteam aufzeigen, an welchen Themen im Bereich der Robotik geforscht wird und welche Technologien bereits serienreif eingesetzt werden können. Als Gesamtprojektleiter zeigt sich für die technische Entwicklung und Koordination der zahlreichen involvierten Projektpartner als auch für das Marketing dieses einmaligen Entwicklungsprojektes der venture challenge Absolvent Adrian Burri verantwortlich.

Neuartige Interaktionen zwischen Mensch und Maschine

«Da sich Roboter physisch in der Umwelt bewegen, führt dies zu völlig neuartigen Interaktionen zwischen Mensch und Maschine, die weit über die bisherige Informationstechnologie wie Laptop oder Smartphones hinausgehen», so Prof. Dr. Rolf Pfeifer, Initiant des ehrgeizigen Projektes. «Die Entwicklung von 'Roboy' kann zudem von allen mitgestaltet und unterstützt werden», ergänzt er weiter. Damit die Umsetzung bis kommenden März 2013 gelingt, sind die Forscher auf die Unterstützung von Partner und Robotikfans angewiesen.

Neuartiges Finanzierungsmodell

Zu diesem Zweck wurde die eigene Webplattform www.roboy.org für Roboy aufgeschaltet und für Roboy ein Facebook-Profil angelegt. Nach dem Vorbild von anderen erfolgreichen Crowd-Funding Plattformen wie Kickstarter oder C-Crowd kann jeder Begeisterte das Projekt finanziell unterstützen und erhält exklusive Gegenleistungen. Ab einer Unterstützung von CH 100.- erhält der Spender eine Gravur seiner Wahl auf Roboy, kann ein Nachtessen mit Roboy und Prof. Dr. Rolf Pfeifer erwerben oder Roboy ab 2013 auch für Anlässe und Firmenevents ausleihen.

Schweizer Robotikwissen

Roboy ist eine Weiterentwicklung der Technologiedes weltberühmten ECCE-Robot. Mit zahlreichen Publikationen, Medienartikeln, Fernsehsendungen und Internet-Postings, ist der ECCE-Robot, an dessen Entwicklung die Forschungsgruppe von Rolf Pfeifer im Rahmen eines EU Projektes beteiligt war, eines der erfolgreichsten EU-Projekte. Beide Roboter, ECCE-Robot und Roboy, besitzen eine sehnengesteuerte Antriebstechnologie, was dem Roboter die Durchführung von menschenähnlichen Bewegungen und das Reagierenauf die Umgebung erlaubt. Neben den Wissenschaftlerndes AI Lab der Universität Zürich beteiligen sich auch internationale Forschergruppen aus Deutschland und Japan an dem Projekt. Es erhält zudem Unterstützung von Partnerfirmen, die aktuellstes Schweizer Hightech Know-how zur Verfügung stellen.

Open Source Projekt

Das bei Roboy erzeugte Know-how steht derweil Forschern, Robotikfans und allen technisch interessiertenPersonen frei zur Verfügung. «Wir definieren mit 'Roboy'eine neue Entwicklungs-Plattform für humanoide Roboter, die von allen genutzt und weiterentwickelt werden kann und soll!», erklärt Rolf Pfeifer. Er ist überzeugt, dass sodas Interesse in der Bevölkerung für Technologie auf breiter Basis geweckt, und junge Talente dafür begeistert werden können. Im Weiteren werde die auf diese Weise ermöglichte Verbreitung der Forschungsresultate zur künstlichen Intelligenz und zur Robotiktechnologie über kurz oder lang zu zahlreichen kommerziellen Anwendungen führen.

Bei venture challenge das «Unternehmern» gelernt

Adrian Burri, Projektleiter des Roboy-Projekts und Gründer der Konzeptagentur, die sich mit Produktentwicklung, Nachhaltigkeitsberatung und Innovationscoaching befasst, hat vor Jahren den Semester- und venturelab-Kurs venture challenge besucht, um den Einstieg ins Unternehmertum zu finden. Der Dipl. Maschineningenieur der ETH Zürich: «Der Kurs war wirklich super. Dank venture challenge hab ich ich fundierte Kenntnisse zur Unternehmensgründung und -führung erhalten. So war ich für die Gründung meines eigenen Unternehmens ideal vorbereitet und konnte insbesondere die Themen Business- und Finanzplan optimal anwenden.» Die kostenlosen Kurse starten an der ZHAW Winterthur am 17. September 2012, an der ETH Zürich am 18. und 20. September und an der Universität Basel am 19. September. Anmeldungen sind noch möglich.

Robots on Tour und Roboy

Per 8-9. März 2013 organisiert das AI Lab anlässlich des 25-Jahre Jubiläums, zusammen mit dem Nationalen Kompetenzzentrum für Robotikforschung des Schweizer Nationalfonds (NCCR Robotics) einen Weltkongress für Humanoide Roboter. Mit der Ausstellung einer grossen Anzahl von Robotern aus der ganzen Welt, Podiumsdiskussionen mit Referenten aus USA, Europa und Japan und einzigartigen Robotershows und Videovorführungen wird im Puls5 in Zürich ein spannendes Programm geboten. Weltpremiere feiert auch der vom AI Lab Zürich bis dahin entwickelte Roboter namens Roboy. Die bisherigen und zukünftigen Entwicklungsschritte von Roboy können bis zur 'Robots on Tour' auf roboy.org und Facebook laufend mitverfolgt werden.

(th/IFJ)

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