Hohe Preise, doch gutes Festnetz
Schweiz beim Mobilfunk nur Mittelmass
publiziert: Dienstag, 5. Jul 2011 / 15:52 Uhr
Vor allem die hohen Preise in der Schweiz sorgen für Kritik.
Vor allem die hohen Preise in der Schweiz sorgen für Kritik.

Biel - Die Schweiz ist bei der Verbreitung des Festnetz-Breitbandes international erstmals an die Spitze vorgestossen. Die Preise sind aber eher hoch und beim Breitband-Mobilfunk liegt die Schweiz verglichen mit den Industriestaaten nur im Mittelfeld.

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Auf 100 Einwohner kommen in der Schweiz rund 47 Abonnemente für Mobilfunk-Breitband, wie das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) am Dienstag mitteilte. Spitzenreiter Südkorea kommt dagegen auf einen Anteil von fast 90 Prozent. 13 Staaten klassierten sich vor der Schweiz.

Beim Festnetz-Breitband dagegen liegt die Schweiz zusammen mit den Niederlanden an der Spitze. Auf 100 Einwohner kommen 38 schnelle Internet-Anschlüsse.

27 Prozent der schnellen Surfer setzten aufs Kabelnetz, 71 Prozent auf DSL - davon 77 Prozent mit dem ehemaligen Monopolisten Swisscom. Der Anteil von Glasfaser-Anschlüssen beträgt erst rund 1 Prozent. Korea kommt hier schon auf fast 20 Prozent.

Ringen um neue Netze

Bereits stehen neue Telekom-Technologien, so genanntes Hochbreitband vor der Tür. Ein «Runder Tisch Glasfaser» versucht derzeit, dieser Technik auch in der Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen.

Dabei geht es um technische Standards, Koordination beim Bau, Grundlagen für den Netzzugang, die Versorgung der Randgebiete und die Einbindung der Hauseigentümer, wie BAKOM-Vizedirektor Philipp Metzger vor den Medien in Biel erläuterte.

Hängig sind aber insbesondere Vorabklärungen der Wettbewerbskommission (WEKO) bei den Glasfaserprojekten der Swisscom mit mehreren städtischen Elektrizitätswerken. Im Zentrum steht der Netzzugang für Konkurrenten.

Swisscom-Konkurrenten unter Druck

Beim Breitband-Internet haben alternative Anbieter an Boden verloren. Seit 2004 sank ihr Marktanteil laut BAKOM von rund 65 auf noch rund 45 Prozent. Der Durchschnitt in der EU liegt über 50 Prozent.

Eher hoch sind die Preise: Für eine Leitung (mit 1 Mbit pro Sekunde) muss in der Schweiz im Schnitt rund 7 Dollar bezahlt werden. In Österreich sind es 2 Dollar, in den USA 4 Dollar und in Luxemburg gut 9 Dollar. Nur fünf Länder waren in einer OECD-Studie teuerer als die Schweiz, erläuterte Metzger. Auch kaufkraftbereinigt seien die Schweizer Preise eher hoch.

Insgesamt verfügen in der Schweiz 85 Prozent der Haushalte über Internet-Anschluss. In Europa liegt der Anteil nur in Dänemark, Schweden, Norwegen, Luxemburg, den Niederlanden und in Island höher.

(dyn/sda)

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