2015 war ein schlechtes Jahr
Schweinefleischproduzenten verlangen höhere Preise
publiziert: Freitag, 11. Mrz 2016 / 13:16 Uhr / aktualisiert: Freitag, 11. Mrz 2016 / 20:40 Uhr
Die Rendite auf Schlachtschweine sollte zwischen 68 und 71 Prozent betragen.
Die Rendite auf Schlachtschweine sollte zwischen 68 und 71 Prozent betragen.

Düdingen FR - Die Schweizer Schweinefleischproduzenten sind besorgt: Trotz des heissen Sommers und des günstigen Grillwetters war 2015 für sie ein sehr schlechtes Jahr. Denn die Preise seien zu tief. Deshalb wollen sie jetzt die Produktionsmenge senken.

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"Damit die Schweinemästung wieder zu einer gesunden Branche wird, müssten die Produktionspreise im Durchschnitt bei über 4.20 Franken pro Kilo liegen. 2015 erreichten sie jedoch nicht einmal 4 Franken", sagte Adrian Schütz, Vizepräsident der Schweizerischen Schweineproduzentenorganisation Swissporc, diese Woche an der Generalversammlung der Westschweizer Sektion in Düdingen FR.
Darüber berichtete am Freitag der Westschweizer Landwirtschaftsinformationsdienst AGIR. Als Gegenmassnahme schlägt Schütz deshalb seinen Mitgliedern vor, die Produktionsmenge leicht zu senken, um das Angebot an die Nachfrage anzupassen.

2015 habe die einheimische Produktion 97 Prozent der Schweizer Konsumation gedeckt. Das sei zu viel. "Ideal wäre nicht mehr als 94 Prozent, wie im Jahr 2013, als die Preise zuletzt korrekt waren", sagte Schütz.

"Den Ton verschärfen"

Suisseporc-Mitglied Olivier Gapany verlangte, den Ton gegenüber den Käufern zu verschärfen. Die Rendite auf Schlachtschweine sollte zwischen 68 und 71 Prozent betragen. In Realität erhielten die Produzenten aber nur zwischen 62 und 65 Prozent. Seiner Meinung nach wären die Margen bei den Metzgern und Verteilern hoch genug, damit auch die Produzenten davon profitieren könnten.

Beunruhigt sind die Schweineproduzenten aber auch wegen anderer Faktoren: den hohen Medikamenten- und Getreidepreisen, der administrativen Belastung und der möglichen Ratifizierung des Freihandelsabkommens zwischen den USA und Europa (TTIP). Auch die Probleme im Zusammenhang mit Antibiotikaresistenzen blieben ein Thema von "grösster Wichtigkeit".

 

(arc/sda)

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