Formel1
Schumacher holte sich in Kanada die Poleposition
publiziert: Samstag, 17. Jun 2000 / 23:42 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 18. Jun 2000 / 18:53 Uhr

Montreal - Michael Schumacher nimmt den Grand-Prix von Kanada in Montreal zum fünften Mal aus der Pole-Position in Angriff. Der Deutsche war mit dem Ferrari im Qualifying 98 Tausendstel schneller als David Coulthard im McLaren-Mercedes. Den Sauber-Fahrern Mika Salo und Pedro Diniz blieben nur die Startplätze 15 und 19.

Michael Schumacher und Coulthard stehen in Montreal in der 1. Startreihe.
Michael Schumacher und Coulthard stehen in Montreal in der 1. Startreihe.
Für das Sauber-Team haben sich die Hoffnungen, die Salo mit den Plätzen 7 und 9 in den freien Trainings genährt hatte, ein weiteres Mal nicht erfüllt. Die Serie der enttäuschenden Trainingsresultate ist damit um eine Ernüchterung reicher; vor den nunmehr letzten fünf Grands-Prix stand nie mehr ein Auto aus dem Zürcher Rennstall im ersten Dutzend der Startaufstellung.

Sowohl Salo als auch Diniz, der am Morgen im freien Training den Unterboden und das Chassis seines Einsatzwagens beschädigt hatte und das Qualifying im Ersatzauto absolvieren musste, gaben als Hauptgrund für ihre missratenen Vorstellungen Traktionsprobleme an. Für Teamchef Peter Sauber war das Abschneiden seiner beiden Fahrer verständlicherweise eine einzige Enttäuschung. Vor dem Qualifying habe er mit einer Top-ten-Platzierung gerechnet, “und diese wäre heute auch möglich gewesen.”

Schumachers Konter

Der Kampf um den besten Startplatz wurde einmal mehr im letzten der vier Versuche, die jeder Fahrer zur Verfügung hat, entschieden. Vorerst unterbot Coulthard, der in den freien Trainings jeweils der Schnellste war, Schumachers Zeit um neun Tausendstel. Kurz darauf vermochte der WM-Führende indes noch einmal zu kontern. “Auf diese Weise Bestzeit zu fahren, ist ein tolles Gefühl. Jetzt hoffe ich, dass wir diese gute Ausgangslage im Rennen umsetzen können”, meinte Schumacher nach seiner insgesamt 26. Pole-Position. In diesem Jahr war er bereits in den Qualifyings zu den Grands-Prix von Spanien und von Monaco Bestzeit gefahren.

Dass mit Schumachers Stallgefährte Rubens Barrichello (3.) und Weltmeister Mika Häkkinen auch in der zweiten Startreihe je ein Ferrari und ein McLaren-Mercedes stehen, entspricht den Erwartungen. Schon eher überraschend ist die Besetzung der Linie dahinter. Heinz-Harald Frentzen, der mit dem Jordan in dieser Saison bislang glücklos blieb und fünf der sieben Grands-Prix nicht beendete, wurde Fünfter. Jacques Villeneuve sicherte sich zur Freude seiner kanadischen Landsleute Platz 6.

Das Training musste nach 39 Minuten unterbrochen werden. Der Holländer Jos Verstappen hatte mit dem Arrows die Leitplanken touchiert und dabei die vordere Radaufhängung beschädigt. Die Bergung des Autos beanspruchte rund fünf Minuten. Wie Verstappen musste auch Gaston Mazzacane das Training im Ersatzauto zu Ende fahren. Der Argentinier war im Minardi bereits bei seinem ersten Turn nach einem Dreher heftig in die Reifenstapel geprallt.

Startaufstellung:

1 Michael Schumacher (De), Ferrari, 1:18,439 (202,904 km/h)
2 David Coulthard (Gb), McLaren-Mercedes, 0,098 Sekunden zurück
3 Rubens Barrichello (Br), Ferrari, 0,362
4 Mika Häkkinen (Fi), McLaren-Mercedes, 0,546
5 Heinz-Harald Frentzen (De), Jordan-Mugen/Honda, 1,044
6 Jacques Villeneuve (Ka), BAR-Honda, 1,105
7 Jarno Trulli (It), Jordan-Mugen/Honda, 1,142
8 Ricardo Zonta (Br), BAR-Honda, 1,303
9 Pedro de la Rosa (Sp), Arrows-Supertec, 1,473
10 Giancarlo Fisichella (It), Benetton-Supertec, 1,493
11 Johnny Herbert (Gb), Jaguar-Cosworth, 1,515
12 Ralf Schumacher (De), Williams-BMW, 1,634
13 Jos Verstappen (Ho), Arrows-Supertec, 1,668
14 Alexander Wurz (Ö), Benetton-Supertec, 1,674
15 Mika Salo (Fi), Sauber-Petronas, 2,006
16 Eddie Irvine (Gb), Jaguar-Cosworth, 2,061
17 Jean Alesi (Fr), Prost-Peugeot, 2,073
18 Jenson Button (Gb), Williams-BMW, 2,095
19 Pedro Diniz (Br), Sauber-Petronas, 2,253
20 Marc Gené (Sp), Minardi-Ford, 2,619
21 Nick Heidfeld (De), Prost-Peugeot, 3,241
22 Gaston Mazzacane (Arg), Minardi-Ford, 3,652

(ba/sda)

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