Mieses Wetter und starker Franken
Schlechter Sommer für Schweizer Tourismus
publiziert: Montag, 23. Jul 2012 / 10:13 Uhr
Die Sommersaison ist für den Schweizer Tourismus nicht mehr zu retten.
Die Sommersaison ist für den Schweizer Tourismus nicht mehr zu retten.

Bern - Jürg Schmid, Direktor von Schweiz Tourismus, hat wenig Hoffnung für die Sommersaison. Neben dem schlechten Wetter macht auch der starke Franken den Touristikern zu schaffen.

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«Es wird ein schlechter Sommer», sagte Schmid im Interview mit der «Aargauer Zeitung». Die Saison werde vor allem durch den starken Franken gebremst. «Im Gegensatz zu anderen Export-Branchen können wir die Kosten nicht mit Auslagerungen ins Ausland oder Rationalisierungen senken. Schweizer Hotels müssen im internationalen Vergleich deutlich teurer produzieren», so Schmid.

Selbst wenn sich der Wechselkurs entspannt, wird sich dies erst mit einer Verzögerung von vier bis sechs Monaten auswirken, führt der Direktor von Schweiz Tourismus weiter aus.

Mehrheitlich gute Angebote

Die Angebote im Schweizer Tourismus beurteilt Schmid mehrheitlich als gut. «Es ist wie in anderen Branchen auch: Ein Drittel ist wirklich spitze, ein Drittel ist gut und ein anderes Drittel der Anbieter müsste sich bewegen oder aus dem Markt austreten.»

Um die Branche zu Höchstleistungen anzuspornen, schreibt Schweiz Tourismus einen Preis aus für das freundlichste Hotel der Schweiz. Eine wichtige Rolle spielen dabei Hotelbewertungen im Internet.

(bg/sda)

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