Schärfere Vorschriften für Grossbanken
publiziert: Mittwoch, 21. Apr 2010 / 18:15 Uhr
UBS und Credit Suisse sollen jederzeit gut bei Kasse sein.
UBS und Credit Suisse sollen jederzeit gut bei Kasse sein.

Bern - Die UBS und Credit Suisse sollen nicht nur mehr Eigenkapital halten, sondern auch jederzeit gut bei Kasse sein. Als Lehre aus der Finanzkrise haben die Finanzmarktaufsicht (FINMA) und die Nationalbank für die Grossbanken das Liquiditätsregime verschärft.

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Die geforderten liquiden Mittel müssten deutlich höher sein als in den bisherigen Vorschriften aus dem Jahr 1988 vorgesehen, teilte die FINMA mit.

Kernelement des neuen Liquiditätsregimes sei ein durch die FINMA und SNB definiertes «strenges Stressszenario». Es umfasst eine allgemeine Krise auf den Finanzmärkten und gleichzeitig einen Vertrauensverlust der Gläubiger in die Bank.

Die neuen Liquiditätsanforderungen verlangen, dass die Banken die in diesem Szenario befürchteten Ausflüsse während mindestens 30 Tagen decken können. Dazu sollen sie insbesondere eine «angemessene Reserve erstklassiger liquider Aktiven» halten. Damit sollen Grossbanken und Behörden die minimal notwendige Zeit erhalten, um eine Krisensituation zu entschärfen.

(fest/sda)

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Hört sich ja toll an.
Und werden diese Ideen jetzt wieder von unseren wirtschaftsfreundlichen Politikern zerpflückt und verhindert?
Oder ist das beschlossene Sache? Im Artikel steht darüber leider nichts.
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