Sarkozy verteidigt Atomenergie
publiziert: Freitag, 25. Nov 2011 / 15:09 Uhr
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy.
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy.

Paris - Ungeachtet der Atomkatastrophe von Fukushima hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy die Nuklearindustrie des Landes öffentlich verteidigt. Eine Abkehr von der Atomkraft käme einer «Verrücktheit» gleich, sagte Sarkozy am Freitag.

Professionelle Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biogas
6 Meldungen im Zusammenhang
Wenige Tage nach einem Abkommen der Sozialisten und Grünen über die Stilllegung alter Atomkraftwerke bei einem Wahlsieg der Linken hielt Sarkozy der Opposition die geplante Zerstörung Hunderttausender Arbeitsplätze vor.

«Es handelt sich keinesfalls einfach nur um den Anstoss für ein Nachdenken über die Diversifizierung unser Atomstromproduktion, sondern (...) um die Vorbereitung für Frankreichs Atomausstieg», sagte Sarkozy.

Damit drohe auch ein Abwandern der Industrie, sagte er beim Besuch einer Urananreicherungsanlage im südfranzösischen Pierrelatte. Er werde daher eine solche Massnahme nicht akzeptieren, die «ausschliesslich ideologisch» motiviert sei.

Wahlkampfthema Atomenergie

Die Zukunft der Atomenergie könnte zu einem zentralen Thema im Wahlkampf für die Parlamentswahl im Juni 2012 werden. Sozialisten und Grüne hatten in ihrem Wahlbündnis beschlossen, bei einem Wahlsieg 24 der 58 Reaktoren im Land bis 2025 abzuschalten und die Herstellung des Kernbrennstoffs Plutonium-Uran-Mischoxid (MOX) zu stoppen.

Frankreichs Atommeiler produzieren 75 Prozent des Stroms im Land. Die Nuklearindustrie gehört international zu den Schwergewichten. Generell geniesst die Atomenergie grosse Zustimmung in Frankreich. Nach dem Fukushima-Unglück ist die Zahl der Gegner allerdings gestiegen.

Erstmals hatte es am Mittwoch bei der Abfahrt des jüngsten Castor-Atommüll-Transports nach Deutschland auch grössere Proteste und eine breite Berichterstattung darüber gegeben.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Paris - Frankreichs Industrieminister Arnaud Montebourg hat sich nachdrücklich für die Nutzung der Atomkraft zur ... mehr lesen
Industrieminister Arnaud Montebourg will weiter auf Atomkraft setzen.
Paris - Greenpeace-Aktivisten sind am Montagmorgen in die Atomanlage Nogent-sur-Seine hundert Kilometer südöstlich ... mehr lesen
Die Aktivisten wollen mit der Aktion zeigen, dass es keine sicheren Atomkraftwerke gebe.
Der Betrieb im Block 1 des Kernkraftwerks Fessenheim ist erneut eingestellt.
Fessenheim - Nur zwei Wochen nach seiner Wiederinbetriebnahme ist der Block ... mehr lesen
Paris - Das französische Institut für Atomsicherheit (IRSN) hat nach einer Sicherheitsüberprüfung der ... mehr lesen
Das Kernkraftwerk Tricastin wurde vom Institut kritisiert.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Nicolas Sarkozy.
Osaka - Der französische Präsident ... mehr lesen 1
Nutzen Sie die kostenlose Energie von der Sonne!
Helvetic Energy GmbH
Winterthurerstrasse 702
8247 Flurlingen
...bis 30% Heizkosten sparen und CO2 reduzieren!
Branchenverband, Ihr kompetenter Partner für Elektro-, Energie- und Informationstechnik
Electrosuisse
Luppmenstrasse 1
8320 Fehraltorf
Professionelle Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biogas
Die EFK schlägt dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) in ihrem Bericht vor, neue Kostenstudien mit verschiedenen Szenarien zu rechnen. (Symbolbild)
Die EFK schlägt dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, ...
Entsorgungsfonds  Bern - Die AKW-Stilllegungs- und Entsorgungsfonds sind zu wenig stark dotiert. Zudem haben die Betreiber der Kernkraftwerke einen zu grossen Einfluss darauf. Zu diesen Schlüssen kommt die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) in einem Bericht. 
Klimaschutz  Bern - Nach dem Willen des Ständerats soll die Schweiz ihre ...  
Die Massnahmen beziehen sich vor allem auf höhere CO2-Abgaben auf Brennstoffe, das Gebäudeprogramm oder die Abgasvorschriften für neue Personenwagen.
Die USA und China sind weltweit die grössten Treibhausgas-Produzenten.
G20-Staaten machen Tempo beim Klimaschutz Brisbane - Trotz anfänglichen Widerstands der australischen Gastgeber haben die G20 bei ihrem Gipfel in Brisbane Tempo beim ...
Leuthard sieht Schweizer Klimaziele durch IPCC-Bericht bestätigt Bern - Bundesrätin Doris Leuthard sieht die Schweizer Klimaschutzziele durch den ...
Bundesrätin Doris Leuthard. (Archivbild)
Titel Forum Teaser
Das Atomkraftwerk in Fessenheim.
Green Investment Greenpeace fordert Aus für alte französische AKW Paris - Die Umweltorganisation Greenpeace ...
Es ist wichtig, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten zu lernen.
Startup News Eigene Daten richtig schützen - Methoden und Programme zum Datenschutz Das Internet hat die wichtigsten Bereiche des alltäglichen Lebens übernommen, sei es Online Banking, Familienerinnerungen, soziales ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Erneuerbare Energie
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
swiss halal market & expo Logo
21.11.2014
20.11.2014
19.11.2014
Bk Beeckon CONNECTEUR D'AFFAIRES SUISSE Logo
19.11.2014
19.11.2014
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich 6°C 8°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 6°C 8°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 4°C 7°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 8°C 9°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 8°C 10°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 8°C 12°C stark bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 8°C 10°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten