Image-Pflege in der Schweiz
Saab wirbt für Gripen-Kauf
publiziert: Donnerstag, 23. Mai 2013 / 00:01 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 23. Mai 2013 / 00:26 Uhr
Saab will sich nicht direkt in den Abstimmungskampf einmischen.
Saab will sich nicht direkt in den Abstimmungskampf einmischen.

Luzern - Saab wirbt bei Schweizer Unternehmen für Gegengeschäfte im Zusammenhang mit dem Kauf des Kampfjets Gripen. Der schwedische Rüstungskonzern hat aber nicht nur die Wirtschaft im Auge: Im Hinblick auf eine mögliche Volksabstimmung im kommenden Jahr will er sich auch der Bevölkerung von seiner besten Seite präsentieren.

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Bisher hat Saab nach eigenen Angaben Gegengeschäfte mit Schweizer Firmen über 250 Millionen Franken abgeschlossen. Noch nie in seiner Geschichte habe Saab derart viele Kompensationsaufträge in ein Land vergeben, noch bevor der Verkaufsvertrag überhaupt abgeschlossen worden sei.

Dies sagte Henry Johansson, Vizepräsident von Gripen Schweiz, am Mittwoch im Gespräch mit der sda. «In einem Land mit Volksabstimmungen ist das ein Weg, die Bevölkerung zu überzeugen, dass wir bereit sind zu liefern», erklärte er.

Dass sich Saab direkt im Abstimmungskampf engagieren wird, glaubt Johansson aber nicht. Es sei keine gute Idee, sich als Unternehmen direkt einzumischen. «Wir können nur unseren Beitrag leisten, indem wir unsere Versprechen einhalten», sagte er.

(bert/sda)

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Gegengeschäfte für den Kauf von den 22 Gripen sollen für die Schweizer Firmen viele Aufträge und Arbeit bringen, heisst es. Die Kampfflugzeuge sollen uns Steuerzahlern 3‘126 Millionen Franken kos-ten. Damit könnte man in der Schweiz mindestens 10 000 Dreizimmerwohnungen bauen. Gegenüber der Firma Saab und der schwedischen Regierung muss man Vorsicht walten lassen, auch mit diesen Gegengeschäften mit denen uns den Kauf der Gripen schmackhaft gemacht werden soll. Saab, die uns jetzt die 22 Gripen-für einen Stückpreis 142 Millionen Franken andrehen will, war mit der britischen Firma BAE in kriminelle Schmiergeldaffären verwickelt, wie Andrew Feinstein in seinem 847 seitigen Buch „Das Globale Geschäft mit dem Tod“, Hofmann und Campe, 2012 ausführlich dokumentierte. (The Shadow World: Inside the Global Arms Trade) Die schwedische Regierung deckte dabei Saab, wie die britische Regierung unter Margaret Thatcher, John Major und Tony Blair die kriminellen Machenschaften von BAE deckten und Strafuntersuchungen verunmöglichte.

Am 8. August 1993 stürzte ein Gripen Kampfflugzeuge in der Innenstadt von Stockholm bei einer Flugshow ab. Die Maschine wurde vom selben Piloten gesteuert, der bereits 1989 mit einem Gripen-Prototyp verunglückte, er stieg per Schleudersitz aus. Zu empfehlen wäre, dass auch der Bundesrat per Schleudersitz aus dem Gripen Geschäft aus¬steigt. Beim Kauf der 22 Gripen-Kampfjet für 3,126 Milliarden Franken handelt sich ja um ein Flugzeug das erst noch fertig entwickelt werden muss.

In Schweden engagierte sich schon der schwedische Ministerpräsident Olof Palme, der 1986 ermordet wurde, für Waffenverkäufe der schwedischen Firma Bofor an Indien, während er international als Friedensfreund auftrat. Damit das Geschäft zustande kam, wurden von Bofor 40 Millionen US Dollar via Schweizer Banken auf Konten von indischen Politikern überwiesen.

Die famosen Rüstungskonzerne Grossbritanniens und Schwedens schmierten mit hunderten Millionen Dollars Prinzen, Politiker und Militärs usw., um ihre Ware Südafrika, Saudi-Arabien, Tschechien und Österreich, Ungarn usw. anzudrehen, wie Andrew Feinstein in seinem Buch dokumentierte. – Wie viele unsaubere und letztlich für die Wirtschaft unnütze Kompensationsgeschäfte werden von Saab bei Gripen-Deal mit der Schweiz eingefädelt werden, wie seinerzeit mit Südafrika? Südafrika wurde mit Kompensationsgeschäften glatt betrogen. Wie viele „Provisionen“ werden beim Gripen Geschäft mit der Schweiz bezahlt werden müssen? Wie viel Aufwand wird betrieben mit Public Relation Beratern? Mit Inseraten, TV Spots, usw.?
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