Medienstreit
SP verlangt «Mediengebühr» von Google
publiziert: Dienstag, 23. Jul 2013 / 11:14 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 23. Jul 2013 / 13:17 Uhr
Für eine bessere Berichterstattung braucht es ausreichend Journalisten und faire Arbeitsbedingungen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten.
Für eine bessere Berichterstattung braucht es ausreichend Journalisten und faire Arbeitsbedingungen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten.

Bern - Die SP sieht die Qualität der Medien gefährdet. Um dieser Gefahr zu begegnen, möchte sie eine neue staatliche Medienpolitik mit Fördergeldern von jährlich 100 bis 200 Millionen Franken. Damit soll die gesellschaftliche Rolle der Medien gestärkt werden.

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Die Qualität des Journalismus in der Schweiz hat aus Sicht der SP in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Zeitungen, Privatradios und andere Medien orientierten sich immer stärker nur an kommerziellen Prinzipien, schreibt die Partei in einem am Dienstag vorgestellten Positionspapier.

Damit die Medien Bürgerinnen und Bürger wieder mehr mit gesellschaftlich relevantem Journalismus versorgten, brauche es eine neue staatliche Medienpolitik.

Staat soll mehr Geld in Medien investieren

Der Staat müsse die Medien neu direkt fördern. Die SP schlägt einen staatlichen Fonds vor, der jährlich 100 bis 200 Millionen Franken ausschüttet. Profitieren sollen Medien, die bestimmte Rahmenbedingungen einhalten - beispielsweise, in dem sie ausreichend Journalisten beschäftigen und ihnen faire Arbeitsbedingungen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten offerieren.

Der Fonds soll mit drei Abgaben finanziert werden. Als erste Finanzierungsquelle schlägt die SP eine Abgabe auf den Werbeeinnahmen der Medien vor.

Zweitens sollen Webdienste wie Google, die journalistische Texte anderer Medien verwenden, neu dafür eine Gebühr zahlen. Schliesslich soll der bisherige Anteil der privaten TV- und Radiostationen am SRG-Gebührentopf in den Fonds fliessen.

(dap/sda)

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Das geht billiger
Die Medien tragen die Verantwortung für die veröffentlichten Texten.
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