SGB fordert mehr Lohn
publiziert: Montag, 8. Aug 2005 / 11:11 Uhr

Bern - Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert für 2006 eine Erhöhung der Reallöhne um bis zu 3 Prozent.

SGB-Präsident Paul Rechsteiner sieht die nächste Runde als "Glaubwürdigkeitstest".
SGB-Präsident Paul Rechsteiner sieht die nächste Runde als "Glaubwürdigkeitstest".
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Besonderes Augenmerk richtet der grösste Gewerkschaftsdachverband der Schweiz dabei auf die unteren und mittleren Einkommen. Eine generelle Anhebung dieser Einkommensstufen sei der wichtigste Faktor für eine höhere Inlandnachfrage, sagte SGB-Präsident Paul Rechsteiner laut Redetext in Bern. Nicht existenzsichernde Löhne seien mitverantwortlich für Lohndruck.

Lohndrücker und -senker müssten geächtet werden. Die in verschiedenen Unternehmen festzustellende "Verwilderung der Arbeitsbedingungen" müsse gestoppt werden. Die kommende Lohnrunde sei deshalb auch ein "Glaubwürdigkeitstest", sagte Rechsteiner.

Lohnerhöhung plus Teuerungsausgleich

Die meisten Verbände des SGB fordern eine Erhöhung der Reallöhne um 1,5 bis 3 Prozent und den Teuerungsausgleich, der für Herbst auf 1 Prozent geschätzt wird. Der SGB ist mit 382 000 Mitgliedern der grösste Dachverband von Gewerkschaften, gefolgt von Travail.Suisse mit 161 000 Mitgliedern.

Dieser hatte letzte Woche ebenfalls den vollen Teuerungsausgleich und Reallohnerhöhungen von 1 bis 3 Prozent gefordert.

(fest/sda)

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