SBB Cargo hat 80-Mio.-Defizit
publiziert: Mittwoch, 6. Jul 2011 / 12:31 Uhr
Was ist der Bund bereit zu zahlen?
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Bern - Das Defizit von SBB Cargo ist viel höher als bisher angenommen. Es liegt bei 80 Millionen Franken. Letztes Jahr hatte die SBB-Spitze noch von 20 Millionen gesprochen. Nun denkt sie daran, dass der Bund unrentable Angebote im Güterverkehr bestellt - und bezahlt.

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«Es ist wirklich dramatischer, als man es sich vorstellte», sagte SBB-Sprecher Reto Kormann am Mittwoch. Er bestätigte einen Bericht von «Tages-Anzeiger» und «Bund», wonach der schwache Euro, die stagnierende Nachfrage und die steigenden Trassenpreise schuld seien an dem Defizit.

SBB Cargo nehme 20 Prozent der Erträge in Euro ein, während die Kosten fast ausschliesslich in Franken anfielen. Zudem seien nach den Schliessungen der Grosssägerei in Domat/Ems GR und der Papierfabrik Biberist SO zwei bedeutende Kunden weggefallen.

Um die fehlenden 80 Millionen Franken hereinzuholen, müsse man nun über eine Abgeltung gewisser unrentabler Leistungen durch den Bund nachdenken, sagte Kormann. «Wir müssen wissen, welcher Güterverkehr zu welchem Preis erwünscht wird.»

(bert/sda)

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Spuhler Giezendanner + Co
Ja, eben genau diese SVP'ler wären die richtigen um etwas Gutes zu bewirken.

Aber beide werden regelmässig zurechtgestutzt von der Parteiführung.
Für Güter die Bahn . . .
Soviel zur Verlagerungspolitik, die sich stets am Wunschdenken orientiert, statt an der Praxis. Das gleiche Resultat werden auch die alternativen Energien einfahren und zwar aus dem gleichen Grund. Juristen (Politiker) sollten eben keine Transport-, Energie- oder sonstwelche Probleme lösen, dafür braucht es Fachleute (Giezendanner, Spuhler), auf die man hören sollte. Die sind der intellektuellen Classe politique jedoch zu mondän, haben schmutzige Hände vom Arbeiten und stimmen oft auch noch bürgerlich (wääh pfui). Lieber scheitern und die arbeitende Klasse dafür bluten lassen als zuzugeben, dass die brauchbaren Lösungen schon lange nicht mehr aus aus dem Bundeshaus kamen. Wenn wir diesen Fehler nicht bald erkennen und korrigieren, werden wir genau wie die EU und Amerika bald schon im Armenhaus landen. Auch das ist ein Verbrechen an unseren Kindern.
Ich habe die Lösung
Warum bringt die SBB nicht ein, sagen wir mal, GA+.

Dieses könnte das Doppelte vom normalen GA kosten. Das GA könnte man auf 4000.- erhöhen und dafür massiv Leistungen kürzen.

Der daraus erzielte Gewinn verwendet man um weitere überflüssige Luxuswagons zu bestellen, wo alle paar Meter ein Bildschirm ist, alle Türen mit netten grünen und roten Lämpchen ausgestattet sind, S-Bahnen wo man um in die 1. Klasse zu kommen, eine nette Glasschiebetür hat, selbstverständlich automatisch mit Druckknopf.
Eine VIP Lounge in jedem Bahnhof für 1. Klasse GA+ Fahrer.
Ausserdem könnte man doch noch zum Beispiel den Bahnhof Bern für ein paar Milliarden zum Luxusprestigeobjekt umbauen.

Aber eben, ich Spinner. Ein GA+....ha ha ha...was habe ich für eine Phantasie!
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