Nachfrage in Schwellenländern verursacht Preisanstieg bei industriellen Rohstoffen
Rohstoffpreise haben sich vervielfacht
publiziert: Mittwoch, 8. Okt 2008 / 07:26 Uhr

Wichtige Rohstoffe wie Zinn und Kupfer haben sich markant verteuert. So stieg beispielsweise der Preis für Kupfer zwischen 2002 und 2006 um 560 Prozent. Hauptgrund für diese Preisinflation ist grösstenteils die erhebliche Nachfrage aus China und anderen Schwellenländern nach industriellen Rohstoffen.

Von den hohen Preisen und Produktionsleistungen profitieren vor allem die rohstoffreichen Nationen.
Von den hohen Preisen und Produktionsleistungen profitieren vor allem die rohstoffreichen Nationen.
Bereits 2007 hatte die chinesische Wirtschaft einen Anteil von 37 Prozent am weltweiten Stahlverbrauch. Der US-amerikanische Anteil lag gerade bei 10 Prozent. Zum Vergleich: 2001 betrug der Anteil der US-Wirtschaft 14 Prozent und der Chinas nur 20 Prozent. Dies sind Ergebnisse aus dem aktuellen Global-Trade-Bericht von Atradius, Anbieter von Kreditversicherung und Inkassodiensten.

Hohe Risiken

Von den hohen Preisen und Produktionsleistungen profitieren vor allem die rohstoffreichen Nationen. Viele von ihnen – darunter Länder wie China, Russland, Venezuela und Bolivien – haben zudem Bestimmungen eingeführt, mit denen sie die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen einschränken können. Diese Länder gelten deshalb als besonders riskante Investitionsstandorte. Nebeneffekt dieser Einschränkungen: Die Preise werden weiter nach oben getrieben.

Schwellenländer profitieren

Trotz hoher Preise ziehen die Rohstoffverarbeiter in den Schwellenländern im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in den Industrienationen die grössten Vorteile aus der steigenden Nachfrage. Seit Jahren verzeichnen die Schwellenländer ein überproportionales Wachstum in der Rohstoffproduktion. China beispielsweise legte 2006/07 um 16 Prozent zu, Brasilien um 9 Prozent. Gleichzeitig verzeichnet die Metallindustrie in Europa starke Rückgänge und ihr Anteil an der weltweiten Metallproduktion sinkt stetig. Der Anteil von Ländern aus der Europäischen Union an der Aluminiumherstellung ging beispielsweise von 21 Prozent im Jahr 1982 auf 9 Prozent im Jahr 2005 zurück. Der Anteil an der Stahlproduktion verringerte sich von 25 auf 16 Prozent.

Insolvenzen möglich

Ein Grund für den sinkenden Anteil der Industrienationen liegt vor allem darin, dass sie aufgrund des globalen Wettbewerbs den Kostenanstieg nicht komplett an ihre Abnehmer weitergeben können. «Bislang fand noch keine Insolvenzwelle statt. Wenn die Preise aber weiter steigen, könnte dies zu vermehrten Insolvenzen führen», sagt Michael Karrenberg, Risk Services Direktor bei Atradius.

Massnahmen ergriffen

Zwar sind die Rohstoffpreise aktuell etwas gesunken und der Markt ist ohnehin als volatil bekannt, die Preise liegen aber weiterhin auf sehr hohem Niveau. Um der weiteren Preisspirale zu entgehen, ergreift die Rohstoff verarbeitende Industrie bereits Massnahmen, mit denen sie direkte Auswirkungen des Kostenanstiegs abfedern will: Die Unternehmen lagern Rohstoffe ein, investieren in eigene Bezugsquellen, reduzieren den Verbrauch wertvoller Metalle und verbessern die Effizienz beim Einsatz der Rohstoffe. Sie prüfen auch alternative Materialien, die die teuren Rohstoffe zumindest langfristig ersetzen sollen. Mit diesen Faktoren will die verarbeitende Industrie die Nachfrage zügeln und die Preise abschwächen.

Preise noch nicht rückläufig

Für Isidoro Unda, CEO von Atradius, kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu, der den rasanten Preisanstieg der Rohstoffe zumindest bremsen könnte: «Auch wenn der Anstieg der Rohstoffpreise einschneidend und schwerwiegend ist, verhält sich die Nachfrage normalerweise zyklisch und ist an das Wachstum der Märkte angepasst. Das Zusammenspiel verschiedener wirtschaftlicher Faktoren, wie der sich abzeichnende Konjunkturrückgang in den USA, das rückläufige Wachstum in Europa, die fallenden Ölpreise und die verschärften Kreditbedingungen, könnte zu Entlastungen bei einigen Rohstoffpreisen für die verarbeitende Industrie und für die Verbraucher führen. Diese Änderungen setzen sich meist jedoch erst langsam durch. Kurzfristig sind rückläufige Preise deshalb eher nicht zu erwarten.»

(pd/KMU Magazin)

Rohstoffpreise
A Wer keine Gold oder Silbermünzen hat ist selbst schuld!

EU empfiehlt den Mitarbeitern den Euro gegen Gold zu tauschen. Wer Interesse hat kann selbst googeln.

B
http://de.wikipedia.org/wiki/Getreideverbrennung

Ich mag die Doppelmoralisten nicht so besonders. Da spendet man für Nahrungsmittel und gleichzeitig verbrennt man sie, zum Heizen oder sich fortzubewegen.
Wir alle haben schuld
Sehen Sie die Beiträge zur Waffeninitiative im Vergleich zu Ihrem Beitrag über Rohstoffe? Toll oder?

Dabei sind die Rohstoffe wichtiger für die Zukunft der Schweiz und Europas als ein paar Souvenirs ohne Munition im Schrank. Sie töten auch jeden Tag unzählige Menschen die gerne leben würden, im Verhältnis zu den verhältnismässig wenigen Wohlstandsteilnehmer die es sich selbst freiwillig ausblasen.

Eigentlich bräuchte man für ein Handy einen Waffenschein, den mit dem Coltan darin bezahlen wir Waffen. Für Öl werden Diktaturen ein- oder abgesetzt oder Kriege arrangiert. Hauptsache billige, gesichert Rohstoffe. Ohne China können wir jetzt schon bald nichts mehr herstellen. Das betrifft auch Zukunftsprodukte wie Solar Panels oder Elektroantriebe für Fahrzeuge. Wir können gerne Innovationsmeister sein und die Technologie entwickeln, nur die Arbeitsplätze sind dann in China. Aber die Politiker schlafen weiter, obwohl die EU gestern halbherzig einen Aufruf an die Mitgliedstaaten machte, die Förderung von Rohstoffen zu forcieren.

Jedes Volk hat die Regierung die es verdient. Wenn Sie also schreiben Schuld haben die Politiker, dann sind in der demokratischen, westlichen Zone der Welt wir selber schuld die sie wählen. Schuld sind auch die Konsumenten, die Goldschmuck und Uhren kaufen aber nicht fragen woher es stammt oder die Rohstoffe verschwenderisch verwenden als wären sie unendlich. Schuld ist jeder der nicht kontrolliert wo seine PK investiert oder sich entsprechende Aktien hält und auf einen Kursanstieg hofft. Schuld sind nicht die anderen. Schuld sind wir alle und schuld ist die Gier.

Der Öl- und Benzinpreis in Europa ist aber vor allem durch die Gier westlicher Steuerbehörden so hoch und nur Beamte können eine Steuer auf die Steuer erfinden. Auch hier sind wir wieder schuld, weil wir die Politiker machen lassen und wie Schafe alles schlucken.

Ich bin im Rohstoffhandel tätig also nicht neutral. Ich lebe mit der Schuld des Systems. Im Alltag kann ich mich nur an meiner eigenen Ethik und Moral messen. In den Förderländer kommt von den hohen Preisen bei der armen Bevölkerung leider nichts bis gar nichts an. Deshalb braucht es vor allem zwei Massnahmen. Verbot von Spekulation mit Grundnahrungsmittel und die Einführung eines Fair Trade Labels für andere Rohstoffe aus Entwicklungsländer.
Schuld haben die Politker
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Darum fordere ich die Politiker auf: Soppt die Spekulationen auf alle Podukte die der Mensch zum täglichen Leben braucht.
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