Umsätze in Milliardenhöhe?
Roche erhält Zulassung für Krebsimmuntherapeutikum
publiziert: Donnerstag, 19. Mai 2016 / 15:17 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 19. Mai 2016 / 15:45 Uhr
Krebszellen aufgepasst: Roche darf ein erstes Krebsimmuntherapeutikum auf den Markt bringen. (Symbolbild)
Krebszellen aufgepasst: Roche darf ein erstes Krebsimmuntherapeutikum auf den Markt bringen. (Symbolbild)

Basel - Roche kann sein erstes Krebsimmuntherapeutikum auf den Markt bringen. Die US-Gesundheitsbehörde hat dem Basler Pharmakonzern die Zulassung für Tecentriq erteilt. Manche Analysten prophezeien dem Krebsmittel Umsätze in Milliardenhöhe.

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Definitiv im Geschäft ist Roche mit dem positiven Bescheid aus den USA indes noch nicht. Die FDA erteilte dem Konzern vorerst lediglich eine beschleunigte vorläufige Zulassung, wie Roche am Donnerstag mitteilte. Eingesetzt werden darf das Medikament mit dem Wirkstoff Atezolizumab gegen eine bestimmte Form von fortgeschrittenem Blasenkrebs.

In die Immuntherapie gegen Krebs setzt die Pharmaindustrie derzeit grosse Hoffnungen. Die neuen Medikamente sollen dafür sorgen, dass der Körper Krebs selbst bekämpft, namentlich auch bei Metastasen. Roche war in diesem Bereich etwas in den Rückstand geraten, sieht sich aber nun «vorne mit dabei», wie Konzernchef Severin Schwan an der Bilanzmedienkonferenz Ende Januar sagte.

Entscheid unterschiedlich kommentiert

Für die Immuntherapie hatte Roche Anfang Jahr neun völlig neue Wirkstoffe in der klinischen Entwicklung. Neben Blasenkrebs hat Roche für Atezolizumab auch eine Zulassung für die Behandlung von Lungenkrebs beantragt.

Von Analysten wurde der FDA-Entscheid unterschiedlich kommentiert. Nach zweijährigem Rückstand auf die Konkurrenz habe Roche die Zulassung nun «endlich» erhalten, hiess es etwa. Andernorts wurde positiv vermerkt, dass die für September erwartete Bewilligung früher eintraf, was nun Roche bei Blasenkrebs zu einem Vorsprung auf die Konkurrenz verhilft.

Beim Umsatzpotenzial des neuen Medikaments gegen Blasenkrebs gehen die Einschätzungen weit auseinander. Die einen Analysten gehen von 400 Millionen Franken aus, andere dagegen von 1,4 oder gar von 2,8 Milliarden Franken pro Jahr.

(cam/sda)

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