Ringier und Axel Springer spannen zusammen
publiziert: Mittwoch, 24. Mrz 2010 / 14:37 Uhr
Ringier und Axel Springer bündeln Aktivitäten in Osteuropa.
Ringier und Axel Springer bündeln Aktivitäten in Osteuropa.

Zürich - Das Schweizer Medienunternehmen Ringier und der deutsche Medienkonzern Axel Springer wollen ihre Geschäfte in Osteuropa in einem neuen Unternehmen mit Hauptsitz in Zürich zusammenlegen. Das Joint Venture muss von den zuständigen Kartellbehörden abgesegnet werden.

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In jedem der fünf beteiligten Länder müsse ein einzelner Kartellantrag gestellt werden. Aus heutiger Sicht seien keinerlei Schwierigkeiten erkennbar, sagte Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, an einer Medienkonferenz in Zürich.

In das neue Unternehmen, das noch keinen Namen hat, bringt Axel Springer sein Geschäft in Polen, Tschechien und Ungarn ein. Ringier steuert die Geschäfte in Serbien, der Slowakei sowie ebenfalls Tschechien und Ungarn bei.

In unterschiedlichen Segmenten aktiv

Das Portfolio sei komplementär und die beiden Partner in unterschiedlichen Segmenten aktiv. Deshalb seien bei den Produkten keine Zusammenlegungen geplant, sagte Christian Unger, CEO der Ringier AG.

«Auch für die Mitarbeitenden in den Ländern ist die Zusammenlegung ein hervorragendes Signal. Sie erhalten mehr Handlungsspielraum und eine zusätzliche Sicherheit, dass an ihr Geschäft geglaubt wird», ergänzte Unger. Für das neue Unternehmen werden insgesamt 4800 Mitarbeitende arbeiten. Der Hauptsitz wird in Zürich sein.

Zuwachs im Online-Bereich

Das Joint-Venture wird einen Umsatz von umgerechnet rund 601 Millionen Franken sowie ein Ergebnis von 89 Millionen Franken erwirtschaften. Investiert werden in den nächsten drei bis fünf Jahren umgerechnet bis zu rund 429 Millionen Franken. Vor allem im Online-Bereich will das Unternehmen wachsen.

Mit dem Zusammenschluss wollen die beiden Konzerne laut Döpfner einen paneuropäischen Marktführer für Boulevardzeitungen etablieren. Gemeinsam betreiben Axel Springer und Ringier gegenwärtig in den betroffenen Märkten mehr als 100 Printtitel und über 70 Onlinedienste.

(ade/sda)

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