Lohnrunde 2007 bringt höchsten Zuwachs seit fünf Jahren
Real 1,1 % mehr Lohn zu erwarten
publiziert: Donnerstag, 9. Nov 2006 / 07:51 Uhr

Gemäss der aktuellen Lohnumfrage der UBS werden die Nominallöhne nach der diesjährigen Lohnrunde im Jahr 2007 um 2,0% steigen. Den Verhandlungen wurde im Durchschnitt eine Teuerungsrate von 1,3% im Sinne einer Abgeltung der aufgelaufenen Inflation zu Grunde gelegt.

Eine offene Frage bleibt, wie stark die zu erwartenden Lohnerhöhungen den privaten Konsum stimulieren werden.
Eine offene Frage bleibt, wie stark die zu erwartenden Lohnerhöhungen den privaten Konsum stimulieren werden.
Da UBS im Jahr 2007 eine Teuerung um 0,9% erwartet, dürfte im kommenden Jahr eine effektive Reallohnsteigerung um 1,1% resultieren, was der höchste Wert seit fünf Jahren wäre. Dies sind die Hauptergebnisse der 18. UBS Lohnumfrage, die jährlich bei Unternehmen aus 19 Branchen in der Schweiz durchgeführt wird.

Informatikbranche an der Spitze

Die höchsten Lohnabschlüsse werden dieses Jahr in der Informatikbranche erwartet (+3,0%). Ebenfalls hohe Zuwächse erwarten die befragten Betriebe im Energie- sowie Bankensektor (+2,5% respektive +2,4%). Unter dem landesweiten Durchschnitt fallen die Lohnzuwächse in den Branchen Textil/Bekleidung und Medien (+1,0%) sowie beim Bund (+1,4%) aus. Diese Angaben beziehen sich auf die Basissaläre und umfassen nicht die erfolgsabhängigen, nicht garantierten Lohnkomponenten (Bonuszahlungen).

Von den Unternehmen, die über Bonussysteme verfügen (dies sind rund 75%), gehen nur 4% von rückläufigen Bonuszahlungen aus. Demgegenüber rechnen rund 36% mit höheren Boni. Damit dürfte das effektive Lohnwachstum 2% übersteigen.

Mehr Arbeitsplätze

Bezüglich der künftigen konjunkturellen Entwicklung äusserten sich die Umfrageteilnehmer mehrheitlich optimistisch. Rund zwei Drittel der Unternehmen rechnen für 2007 mit einem fortgesetzten, moderaten Aufschwung. Die positiven Wirtschaftsaussichten fliessen auch in die Personalplanung der Unternehmen ein. 44% der befragten Unternehmen planen den Personalbestand auszuweiten, während nur 17% von einer Reduktion der Belegschaft ausgehen. UBS rechnet für 2007 mit einem Anstieg der Beschäftigung um 0,6%. Zusammen mit dem Lohnzuwachs dürfte somit im nächsten Jahr ein reales Konsumwachstum von 2% möglich sein und damit die Konjunktur weiterhin gut gestützt bleiben.

Zur Studie

UBS führt diese Lohnumfrage auf jährlicher Basis durch. Die aktuelle Befragung wurde zwischen dem 25. September und dem 24. Oktober 2006 bei rund 100 Unternehmen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden aus 19 Sektoren durchgeführt. Diese beschäftigen 64% der arbeitenden Bevölkerung in der Schweiz. In den Jahren 1989 bis 2005 wichen die durch die Umfrage geschätzten Lohnsteigerungen im Durchschnitt nur um 0,33% von den offiziellen, vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten Lohnstatistiken ab.

Die detaillierten Resultate der UBS Lohnumfrage 2007 können unter folgendem Link im Internet abgerufen werden: www.ubs.com/research.

(pd)

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