«Blick»-Chefredaktor wirft das Handtuch
Ralph Grosse-Bley geht nach vier Jahren
publiziert: Donnerstag, 7. Feb 2013 / 11:21 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 7. Feb 2013 / 21:58 Uhr
«Blick»-Chefredaktor Ralph Grosse-Bley wirft das Handtuch.
«Blick»-Chefredaktor Ralph Grosse-Bley wirft das Handtuch.

Zürich - «Blick»-Chefredaktor Ralph Grosse-Bley wirft das Handtuch. Grund sind «unterschiedliche Auffassungen über die Weiterentwicklung und Organisation des Newsrooms der Blick-Gruppe», wie der Ringier-Verlag am Donnerstag mitteilte. Auch Stellvertreter Clemens Studer verlässt die «Blick»-Chefredaktion.

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Interimistisch übernimmt Andrea Bleicher die Redaktionsleitung. Sie ist die erste Frau an der Spitze der «Blick»-Redaktion. Sie war bisher stellvertretende Chefredaktorin und Ressortleiterin News im Newsroom der Blick-Gruppe. Vorsitzender der Chefredaktoren der Blick-Gruppe wird Rolf Cavalli.

Grosse-Bley leitete den «Blick» seit Juli 2009. Ab Juni 2011 war er Vorsitzender der Chefredaktoren der Blick-Gruppe. Die Trennung erfolge «in bestem Einvernehmen», schreibt der Ringier-Verlag. Grosse-Bley habe den «Blick» als Chefredaktor «zurück zum Kern der Marke» geführt, wird Ringier-Konzernchef Marc Walder in der Mitteilung zitiert.

Über Borer-Affäre gestolpert

Der 53-jährige Deutsche hatte seine journalistische Karriere 1988 bei der «Rhein-Zeitung» begonnen und arbeitete danach für die «Bild-Zeitung» und war Chefredaktor von Radio 100.6 in Berlin.

Ein erstes Engagement bei Ringier hatte Grosse-Bley 2001/2002 als stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick». Nach der «Affäre Ringier-Borer» musste er 2002 den Ringier-Verlag verlassen. Seine Frau, die Berliner Korrespondentin Alexandra Würzbach, hatte im «SonntagsBlick» über eine angebliche Liebesbeziehung des damaligen Schweizer Botschafters Thomas Borer mit einer Visagistin geschrieben.

Borer kehrte darauf in die Schweiz zurück, der Ringier-Verlag entschuldigte sich für die Berichterstattung und zahlte eine Entschädigungssumme. Grosse-Bley kehrte zur «Bild-Zeitung» nach Deutschland zurück.

Anfang 2009 wurde er wieder in die «Blick»-Chefredaktion berufen. Ab Juli 2009 leitete er die Boulveard-Zeitung interimistisch und im März 2010 wurde er offiziell «Blick»-Chefredaktor.

Gleichzeitig mit Grosse-Bley verlässt der 46-jährige Clemens Studer den «Blick». Er war in den letzten zwölf Jahren zunächst als Produzent, dann als Nachrichtenchef, Politik-Chef, Blattmacher und seit Oktober 2010 als stellvertretender Chefredaktor für den «Blick» tätig.

Erstmals eine Chefin

Die neue Interims-Chefin Andrea Bleicher ist 39 Jahre alt und gelernte Buchhändlerin. Nach ihrer Ausbildung an der Ringier-Journalistenschule (1997/98) arbeitete sie als «Blick»-Reporterin, als Redaktorin und Blattmacherin für die Gratiszeitungen «20 Minuten» und «Metropol» sowie als Inlandredaktorin der «SonntagsZeitung».

Anfang Mai 2010 übernahm Bleicher die Leitung des Nachrichtenressorts des «Blick». Vor drei Jahren wurde sie Ressortleiterin News im Blick-Newsroom und im letzten Herbst stellvertretende Chefredaktorin.

(hä/sda)

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