Raiffeisen: Kein Kredit mehr für Maestro-Kunden
publiziert: Mittwoch, 24. Dez 2008 / 12:51 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 24. Dez 2008 / 22:54 Uhr

Zürich - Die Raiffeisen-Banken ändern die Bedingungen für den Geldbezug am Bancomaten. Ab dem neuen Jahr fallen fixe Limiten weg: Mit der Maestro-Karte kann soviel Geld bezogen werden, wie auf dem Konto verfügbar ist. Ist das Konto leer, gibts kein Geld.

Kunden können nur noch so viel Geld beziehen, wie sie effektiv auf ihrem Bankkonto haben.
Kunden können nur noch so viel Geld beziehen, wie sie effektiv auf ihrem Bankkonto haben.
2 Meldungen im Zusammenhang
Die Raiffeisen-Gruppe passt damit ihre Praxis dem Bankenstandard an, wie Sprecher Franz Würth der Nachrichtenagentur SDA zu einem Bericht der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens sagte. Die bislang geltenden starren Bezugslimiten pro Tag und Monat fallen weg. Dies bringe den Kunden mehr Flexibilität, sagte Würth.

Die Kundinnen und Kunden können soviel beziehen, wie sie auf dem Konto haben. Eine Limite gegen oben könnte allenfalls aus Sicherheitsgründen oder im Zusammenhang mit der Bonität des Kunden gesetzt werden. Ist kein Geld auf dem Konto, sind entsprechend keine Bezüge mehr möglich. Die neue Regelung erfolge im Rahmen einer Informatik-Umstellung.

Auch bei der Migros keine Überziehung

Credit Suisse hat 2004 diese Regelung als erste Bank eingeführt. Die UBS kennt dieselbe Praxis seit 2005.

Auch bei der Migros Bank darf das Konto im Prinzip nicht überzogen werden. Allerdings werden Bezüge am Bancomat mit einem Tag Verzögerung verbucht, so dass das Konto während dieser Zeit ins Minus geraten kann. Wird dies beim Verbuchen festgestellt, sind keine weiteren Bezüge mehr möglich, bis das Konto ausgeglichen ist.

ZKB will Bezugslimiten anppassen

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) plant, ihre Bezugslimiten anzupassen. Dies soll bis Ende des ersten Quartals 2009 erfolgen, wie es bei der ZKB auf Anfrage hiess.

Weiterhin ihr Konto überziehen können die Kunden der Postfinance. Sie können bis zu 1000 Franken überziehen. Allerdings muss das Minus innerhalb eines Monats aufgefüllt werden und es fällt ein Sollzins von 9,5 Prozent an, wie Postfinance-Sprecher Alex Josty erklärte.

(ht/sda)

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mit einer Kontokarte
der Raiffeisenbanken, und vor allem nach Absprache mit dem zuständigen Sachbearbeiter, ist das jederzeit problemlos möglich - erst recht, wenn Kunden schon länger bei Raiffeisen sind, die Ueberzüge sich in kleinerem Rahmen bewegen und nicht regelmässig bis ans festgelegte Limit gehen ...
Die Raiffeisenbanken sind, merkte ich im Verlaufe der Zeit, ...
... nicht die Bank des kleinen Mannes, der kleinen Frau, sondern des zahlungskräftigen Mittelstandes und weiter nach (Geld) oben ... Deshalb verwundert mich die Art und Weise nicht, wie diese Bank nun mit den Maestro-Kunden umspringt !

Auch gilt halt, dass man sich vorher überlegen sollte, mit wem man was unternimmt! Besonders, wenn es um Geld geht!!

Ich selbst habe seit eh und jeh Abstand genommen auch von der Raiffeisenbanken und bin richtig gefahren ...
Da haben Sie recht, bond003 ...
Ja, da sollten die Banken Limiten mit den Kunden machen - auch auszuhandelnde! Das müsste machbar sein und, so hoffe ich, ist bereits auch so.

Auf der anderen Seite gibt es halt nicht wenige Menschen, die haben einfach kein Verständnis zu Geld und geben einfach mal aus ... Vor diesen Kunden fürchten sich die Banken und haben Erfahrungen in Hülle und Fülle damit. Darum die jetzt offenbar härtere Gangart - eben leider, ohne mit den Kunden im Dialog zu stehen! Banken eben! Dies müssen wir Kunden wissen, dass das halt vielfach so ist!

PS: Es stimmt, wie Sie sagen, dass, wenn man über genug Geld verfügt, die Banken nahe rücken, wenn's darum geht, Geld zu verdienen durch den Kunden! Damit müssen wir halt leben. Die Banken werden sich nicht ändern, wegen den kleinen Kunden - verbal vielleicht schon, praktisch aber dann doch nicht so ...
Für die Wohlhabenden Leute ist die neue Regelung sicher gut!
Es gibt Leute die mehr als genug Geld haben. Die einen Verdienen sehr gut und die anderen haben zwei Löhne(Mann und Frau). Aber was ist den mit denen die alleine arbeiten und noch Kinder haben? Man kann nicht voraussehen was gegen ende Monat passiert. Entweder reicht das Geld oder man braucht vieleicht 100 oder 200 Fr. mehr.

Diese Leute sind jetzt nicht mehr Flexibel müssen immer auf das Konto schauen, ob es bis ende Monat um Franken genau reicht.
Das finde ich eben nicht so gut.
Ich finde diese offenbar neue Regelung richtig so!
Nur, dass die Kunden, wie hier gesagt, nicht informiert worden seien, vorher, ist gar nicht fein! Aber wenn's um Geld geht, da fehlt Geldinstituten oft der Sinn für Anstand und Partnerschaft ...!

Viele Kunden dieser Institute sind aber auch nicht lupenrein und gäben Geld weit über ihr eigenes Limit aus, wenn - eben durch eine solche Regelung - keine Schranke aufgestellt würden - AUCH und gerade bei Überschreitung der Verfügbarkeitsgrenze des EIGENEN Geldes!

Man spricht ja auch noch davon, dass nach der Finanzkrise durch u.a. Immobilienspekulations-Dummheiten nun doch noch die Kreditkarten-Krise eine weitere Bänkelerdummheit an den Tag kommen könnte, weil eben gerade dort mit Geld (nicht dem eigenen!) umgegangen wird, als würde es im Garten immer nachwachsen!
ohne benachrichtigung
Die Raiffeisen Bank hat seine kunden nicht benachrichtigt, dass es so etwas vor hat. Jetzt ist man nicht mehr flexibel. Für mich war das eine sehr grosse Enttäuschung als ich es beim Einkaufen erfahren musste.
Guten Tag Olaf12
Ja, ist doch tragisch, dass in Amerika Häuser gekauft werden können, ohne Eigenmittel und hier so ein Theater gemacht wird, wenn man ein paar Hundert Kröten braucht. Hab mein 2. Standbein im Fundraising diesen Sommer aufgegeben, weil mir diese Finanzkrise so auf den Keks gibt.
bald mal
scheint so... vorallem angesichts der Krise wäre eine Lockerung der Regelegungen bei allen Banken wünschenswert... wobei natürlich der Durschnitsbürger bei der Bank sowieso nichts mehr wert ist.. siehe auch Gebühren für jeden Mist, z.B. Abheben am Automaten = 5.- pro Bezug etc... die Banken haben eh nur noch Interesse an Leuten, die einen dicken Geldbeutel mitbringen..
Genau diese EInstellung hat schlussendlich auch sehr viel zur Finanzkrise beigetragen.. denn während die oberen 10'000 weiter fleissig Boni "garnieren" wird der Mittelstand geschröpft wo es nur geht.. und wehe einer der Herren muss den Bonus zurückzahlen, dann wird gleich ein Riesentheater gemacht.. während der Mittel und auch der "Unterstand" immer mehr verarmt...
Habe gerade von einem Fall gehört, der mich recht nachdenklich gestimmt hat:

Unser Direktor kassiert fleissig einen horrenden Lohn, während wir in Sachen 13. in die Röhre gucken durften und gerade mal soviel bekamen um die wichtigsten Sachen zu zahlen (mehr aber auch nicht) .. und das Schlimme an der Sache, unser Betrieb schreit sich als soziale Instiution die zum grossen Teil von Spenden lebt..
da soll mal einer die Welt verstehen
Geht es jetzt schon den Kleinen an den Kragen wegen der Finanzkrise?
Diese Regelung ist nicht nachvollziehbar. Engpässe hat doch Jeder mal. Die Postfinance löst das Problem am besten...
angesichts der Lage
ich gebe Ihnen sicher recht aber grundsätzlich kann es in der heutigen Zeit kann es extrem schnell passieren, dass auch Leute die bis dato keine Probleme hatten, nun plötzlich vor dem Nichts stehen, Stichwort: Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit und dann nicht mal mehr abheben können.. und wovon soll dann eine 4 köpfige Familie leben können von Hosenknöpfen?

Und schuld an der ganzen Misere ist ja nur eine Person: nämllich Bush.. dank dem Halbschuh haben wir nun ein Deaster ungeheuren Aussmasses.. das ist nun der Dank für die sinnlosen Kriege die er gegen die Terroristen geführt hat.. und dabei nicht einen von den erwischt hat.. nein im Gegenteil mit seinen Aktionen hat er nur die betroffenen Länder und Gebiete gegen sich aufgehetzt und sowohl die Amerikaner und im weistesten Sinne auch wir, müssen nun die Zeche dafür zahlen.

Wenn man bedenkt, dass die Kriege, die er geführt hat, Milliarden gekostet haben, sollten meiner Meinung nach die Banken gerade in der heutigen Zeit halt mal über den eigenen Schatten springen.. aber eben die oberen 10'000 kassieren weiterhin fette Boni während Otto Normalbürger jeden 5'er einzeln umdrehen muss..
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