Proteste in Burkina Faso gegen Lebensmittelpreise
publiziert: Mittwoch, 14. Mai 2008 / 21:22 Uhr

Ouagadougou - In Burkina Faso sind zehntausende Menschen aus Protest gegen die hohen Lebenshaltungskosten auf die Strasse gegangen.

Die Demonstranten fordern Preisreduktionen und eine regelmässige Versorgung der Bevölkerung.
Die Demonstranten fordern Preisreduktionen und eine regelmässige Versorgung der Bevölkerung.
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Allein in Ouagadougou, der Hauptstadt des westafrikanischen Staates, marschierten nach Angaben eines AFP-Journalisten unter einem massiven Polizeiaufgebot mehrere zehntausend Menschen in das Stadtzentrum.

Sie trugen Töpfe, Pfannen und leere Reissäcke bei sich und riefen «Nein zur Verteuerung der Lebenshaltungskosten» und «Nein zur Blockade von Gehältern und Renten». Die Protestierenden folgten einem Appell von Gewerkschaften und zivilen Organisationen.

Landesweiter Generalstreik

Die Demonstrationen in Burkina Faso fielen in einen dreitägigen landesweiten Generalstreik, zu dem die Gewerkschaften aufgerufen hatten. «Die Bevölkerung ist unserem Aufruf gefolgt», sagte eine Gewerkschafts-Sprecherin.

Die Gewerkschaften und die Koalition fordern eine bis Januar 2001 rückwirkende Anhebung der Löhne und Renten um 25 Prozent. Zudem verlangen sie eine «signifikante und effektive» Preisreduktion und eine regelmässige Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln wie Getreide, Milch und Zucker.

Schmuggel von Nahrungsmitteln

Die Polizei in Sierra Leone verstärkte unterdessen ihre Kontrollen an den Grenzen zu Guinea und Liberia, um den zunehmenden Schmuggel von Grundnahrungsmitteln wie Reis und Palmöl einzudämmen. Nachbarstaaten.

Von der weltweiten Nahrungskrise und den damit verbundenen Preisexplosionen sind vor allem die afrikanischen Länder betroffen. Sierra Leone und Burkina Faso zählen zu den weltweit ärmsten Ländern.

(li/sda)

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