Gewaltsame Ausschreitungen
Proteste gegen Uber in Indonesien
publiziert: Dienstag, 22. Mrz 2016 / 11:56 Uhr
Taxifahrer versammelten sich vor dem Parlament um gegen «Illegale Taxis» zu demonstrieren.
Taxifahrer versammelten sich vor dem Parlament um gegen «Illegale Taxis» zu demonstrieren.

Jakarta - Tausende aufgebrachte indonesische Taxi- und Rikschafahrer haben in der Hauptstadt Jakarta gewaltsam gegen den US-Fahrdienstanbieter Uber demonstriert. Die Fahrer blockierten am Dienstag wichtige Strassen der Metropole.

Sie setzten Reifen in Brand und lieferten sich gewaltsame Auseinandersetzungen mit den Konkurrenten von Uber. Die Taxifahrer versammelten sich mit ihren Autos und Rikschas auch vor dem Parlament, um den «Stopp illegaler Taxis» zu fordern. Die Proteste führten in der rund zehn Millionen Einwohner zählenden Stadt zu riesigen Staus.

Wie in anderen Ländern auch herrscht in Indonesien seit Monaten erheblicher Unmut unter Taxifahrern über die Konkurrenz durch Uber und ähnliche App-basierte Dienste, die Fahrten zu meist günstigeren Preisen anbieten als gewöhnliche Taxis.

Uber und andere Dienste bewegen sich in Indonesien bisher in einem rechtlichen Graubereich. Die Regierung diskutiert, wie mit ihnen umgegangen werden soll.

Ministerien sind sich nicht einig

«Ich will, dass sie Uber, GrabCar, Go-Jek schliessen, weil sie uns ruinieren», sagte der 58-jährige Taxifahrer Dudin Suhendri, der sich an den Protesten in Jakarta beteiligte. Sein tägliches Einkommen sei wegen der gestiegenen Konkurrenz von umgerechnet 20 Euro auf ein Drittel dessen gesunken. Die Taxifahrer werfen den Konkurrenten vor, keine Steuern zu zahlen und ohne offizielle Genehmigung zu arbeiten.

«Warum sollten tausende Leute, die keine Steuern zahlen, keine Lizenz haben und sich keinen Kontrollen ihrer Autos unterziehen, frei auf den Strassen verkehren, während wir diese Pflichten erfüllen müssen», fragte der Mitarbeiter der Taxifirma Blue Bird, Yohannis Rorimpandey. Während das Verkehrsministerium ein Verbot von Uber befürwortet, lehnt das Kommunikationsministerium ein Verbot der App ab. 

(kjc/sda)

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