Regeln der SNB «zu vage»
Privatbankiers kritisieren Einmischung der Politik
publiziert: Mittwoch, 11. Jan 2012 / 13:21 Uhr
Die Regeln der SNB über Devisentransaktionen müssten geändert werden.
Die Regeln der SNB über Devisentransaktionen müssten geändert werden.

Bern - Das Eingreifen der Politik in die Belange der Nationalbank sei «ein potenziell extrem gefährliches Gift», sagt Michel Dérobert, der Generalsekretär der Vereinigung Schweizerischer Privatbankiers (VSPB). Die Unabhängigkeit der Nationalbank sei sehr wichtig.

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«Sie ist ein höheres Gut als alle möglichen kurz- und mittelfristigen politischen Spiele», sagte Dérobert in einem Interview in der Westschweizer Tageszeitung «La Liberté» vom Mittwoch.

Zwei Währungskonten in Ordnung

Der Rücktritt von Philipp Hildebrand als Nationalbankpräsident sei zwar «unvermeidlich» gewesen, aber stelle einen «Verlust für die Schweiz» dar. Philipp Hildebrand sei eine sehr geradlinige Person, die mit Dreck beworfen worden sei.

«Für jemanden wie ihn hat es nichts Skandalöses, Konten in zwei Währungen zu haben», schliesslich habe er internationales Format. Trotzdem findet der VSPB-Generalsekretär, die Regeln der SNB über Devisentransaktionen seien «zu vage» und müssten geändert werden.

(bert/sda)

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Kurze aber auf den Punkte gebrachte Aussage
Diese Aussage ist kurz aber sie reicht völlig aus.

Hildebrand hat nichts illegales gemacht oder gegen die Regeln verstossen, diesen Fakt kann auch die WW in hundert Ausgaben nicht für rechtspopulistische Gehirne zurechtbiegen.

Hildebrand ist Opfer einer Schmutzkampagne die zwar ein viel zu lasches Reglement aufgedeckt hat aber so brutal übers Ziel hinausgeschossen ist, das der wahre Skandal die Lügenmärchen von Blocher (nachgewiesen, mehrfach) und die unfassbare Berichterstattung der WW ist.

Wir befinden uns am Anfang einer Entwicklung die stark an die Anfänge der Na*izeit erinnert.
Noch sind es offenbar wenige, die das einsehen und dagegen verbal ankämpfen.
Mal sehen wie lange man noch überhaupt etwas sagen darf, bevor man dafür verfolgt wird.

Hitler hatte Goebbels und Mengele. Die Parallelen zur heutigen Situation sind gravierend.
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